Google Rankingfaktoren – rund 200 gibt es davon mittlerweile bei der weltweit beliebtesten Suchmachine. Dieser Beitrag liefert Wissenswertes zu diesem Thema und zeigt die 9 wichtigsten Google Rankingfaktoren. Als Bonus gibt es noch wichtige Informationen zum Thema Local SEO.

Inhaltsverzeichnis – Google Rankingfaktoren

  1. Google Rankingfaktoren – Definition
  2. Die 9 wichtigsten Google Rankingfaktoren
  3. Local SEO (Bonus)
  4. Google Rankingfaktoren – Fazit

Google Rankingfaktoren – Definition

Rankingfaktoren sind für die Suchmaschinenoptimierung von zentraler Bedeutung. Denn sie haben einen starken Einfluss darauf, wo eine Website in den SERPs steht. Die genaue Position wird von Googles Algorithmus festgelegt. Einige Google Rankingfaktoren sind offiziell bestätigt, andere wiederum nicht.

Ein Google Ranking Check zeigt dir, dass deine Website nicht die Position hat, die sie deiner Meinung nach haben sollte? Erfahre in diesem Beitrag, wie du dein Google Ranking verbessern kannst!

Die 9 wichtigsten Google Rankingfaktoren

1. Content

Wer eine Suchmaschine nutzt, will Inhalt (Content). Beispielsweise liest man Ratgeber, schaut sich Produktübersichtsseiten an, sucht nach Sonderangeboten und so weiter.

Anders ausgedrückt heißt gute Suchmaschinenoptimierung einfach:

Wenn man den Nutzern das bietet, was sie mit ihrer Suchanfrage finden wollen – dann hat man guten Content.

Aber das Ganze nützt niemandem etwas, wenn dieser Content nicht auch gefunden, das heißt: in den SERPs nach oben gespielt wird! Worauf kommt es also an? Wie wird guter Content sichtbar?

Vollständigkeit und Content Qualität

Um es ganz geradeheraus zu sagen:

Ist der Content schlecht, nützen auch alle SEO Maßnahmen nichts!

Wir haben uns daran gewöhnt, viele Fragen selbst mithilfe des Internets zu beantworten. Weil das Web eine so gute Wissensquelle ist kommen wir schnell an Informationen.

Du solltest also deine Zielgruppe mit deinem Content angemessen und gut informieren – das ist die einzige Möglichkeit, dich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Schließlich verändert sich das Internet ständig und wächst rasant.

Was heißt das konkret? Bemühe dich immer darum, die besten SEO Texte zu schreiben.

Deine Beiträge sollten dem Nutzer einen Mehrwert bringen. Schreibe darum möglichst fundierte, gut recherchierte Beiträge und Ratgeber. Achte dabei vor allem auch darauf, dass du dein Thema vollständig genug behandelst!

Text-Länge als Google Rankingfaktor

Es ist zweifelhaft, ob bei der Frage nach einer guten Text-Länge genaue Zahlen etwas bringen. Doch zumindest bestimmten Studien zufolge haben Beiträge auf Platz 1 der SERPs im Durchschnitt eine Länge von 1.890 Wörtern.

Du solltest dir klarmachen, dass dies ein Durchschnittswert ist. Vielleicht kann man es so sagen: Du solltest nicht deutlich drunter und auch nicht deutlich darüber liegen. Die exakte Anzahl an Wörtern ist aber allemal weniger wichtig als die schon beschriebene Vollständigkeit und Content Qualität.

Einzigartiger Inhalt (Unique Content)

Suchmaschinen wie Google bestrafen Einheitlichkeit und belohnen umgekehrt die Einzigartigkeit von Beiträgen. Darum wird es wenig nützen, die Inhalte von Wettbewerbern einfach zu kopieren. Auch innerhalb der eigenen Website sollte man Wiederholungen vermeiden.

Das gilt nicht nur für den eigentlichen Inhalt (Fließtext, Video, Schaubild etc), sondern auch für Meta Description und Title Tag (Meta-Daten). Wenn du dich hier zu sehr wiederholst, weiß die Suchmaschine nicht, welche Unterseite die relevante ist.

Canonical Link gegen doppelten Inhalt

Obwohl du dich also unbedingt um Einzigartigkeit deines Contents bemühen solltest, kann es doch immer vorkommen, dass auf deiner Website Inhalte mehrfach vorkommen. Das nennt man Duplicate Content. Die Schwierigkeit hierbei ist, dass Google dann nicht weiß, welcher der Unterseiten für ein bestimmtes Keyword ranken soll. Das ist durchaus ein ernstes Problem, weil deine Seiten dann weniger gut ranken, als sie es eigentlich könnten.

Die Lösung ist ein sogenannter Canonical Link. Damit signalisierst du der Suchmaschine, welche Unterseite die wichtige ist und für das jeweilige Keyword ranken soll. Der Canonical Link sorgt auch dafür, dass kein Linkjuice verloren geht.

Wenn beispielsweise andere Unterseite für dasselbe Keyword verlinkt werden, überträgt der Canonical Link den entsprechenden Linkjuice auf die URL, die von dir markiert wurde.

Aktualität

Halte die Aktualität deiner Beiträge aufrecht. Wenn du beispielsweise über Programme schreibst und dabei vielleicht auch Screenshots verwendest, sollte die neueste Programmversion genannt werden und die Screenshots sollten aktuell sein. Dass du Up to Date bist, ist bei aktuellen Ereignissen und Diskussionen sogar noch wichtiger. Nur der Content, der zeitlich mit dem Tagesgeschehen Schritt hält, wird bei so etwas gut ranken.

Es gibt auch Inhalte, die längere Zeit nicht an Aktualität verlieren. Man nennt das Evergreen Content. Ein Beispiel sind etwa Rezepte („Nudeln selbst machen“). Aber auch hier solltest du unbedingt von Zeit zu Zeit alles durchschauen, um zu sehen, ob man nicht vielleicht etwas aktualisieren könnte.

Von technischer Seite gilt: Google belohnt es, wenn Beiträge häufig überarbeitet werden. Ganz wichtig: Ändere nach jeder Aktualisierung unbedingt auch den Datumsstempel, damit Google und Nutzer sehen, wie lange die letzte Überarbeitung her ist.

Schreibstil mit Wiedererkennungswert

Es gibt eine große Anzahl von Wettbewerbern, die täglich eine riesige Masse von Content produzieren. Du solltest deshalb unbedingt daran arbeiten, dass deine Texte nicht zu austauschbar sind. Um hervorstechen, brauchst du nach Möglichkeit ein Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Point), das dich von allen anderen unterscheidet. So können Nutzer deinen Stil (wieder)erkennen und schätzen lernen.

Hier ein paar praktische Tipps dazu, was du in diesem Bereich tun kannst:

  • Inhaltlicher Tiefgang: Deine Texte sollten (meist) ins Detail gehen. Du solltest deinen Nutzern auf keinen Fall weniger Informationen (und damit Mehrwert) bieten als die Konkurrenz.
  • Customer Journey: Stelle dir deine Leser vor. An welchem Punkt ihrer „inneren Reise“ sind sie gerade? Begleiten sie mit deinem Content jeder Station der Customer Journey.
  • Eindeutigkeit: Bei jedem deiner Beiträge sollte (gleich zu Beginn) klar werden, welche Themen behandelt und welche Fragen beantwortet werden.
  • Spezialisierung: Die besten Chancen hast du, wenn du auf deiner Website nicht zu viele unterschiedliche Themen behandelst. Ein Schwerpunkt muss erkennbar sein. Nur so kannst du mit der Zeit einen Expertenstatus aufbauen.
  • Nischen: Wenn du dir eine Nische suchst, ist es oft leichter, an Backlinks zu kommen, da es weniger Konkurrenz gibt.

2. Suchintention

Die Suchintention steht bei der Suchmaschinenoptimierung an zentraler Stelle. Wenn es nicht gelingt, auf die Suchintention hin zu optimieren, werden auch alle anderen SEO-Maßnahmen ohne Wirkung bleiben.

Man kann einen Kunden nur durch die Customer Journey begleiten, wenn man seine Suchintention versteht.

Es geht also darum, sich in die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe hineinzuversetzen. Wer glaubt, dass man heute auch ohne Einfühlungsvermögen erfolgreich SEO betreiben kann, hat die Entwicklungen der letzten Jahre verpasst.

Bei der Keyword Recherche sollte immer auch die Suchintention für das Hauptkeyword untersucht werden. Es ist prinzipiell sinnvoll, eher wenig Content zu erstellen, wenn dieser dafür auf die Suchintention hin optimiert ist.

3. Keywords

Die Rolle von Keywords in der Suchmaschinenoptimierung hat sich verändert. Sie sind für SEO nach wie vor sehr wichtig, aber ihre Bedeutung für diesen Bereich ist mittlerweile eine andere.

Keyword Recherche ist bei einer Suchmaschinenoptimierung immer der erste Schritt. Sie hilft, herauszufinden, wonach die Nutzer im Netz tatsächlich suchen. Alle späteren SEO-Maßnahmen bauen auf den Ergebnissen dieser Recherche auf.

Wie bereits erwähnt, ist das Wissen über aktuelle Keywords außerdem auch ein unverzichtbarer Baustein, um die Suchintention der Nutzer zu verstehen.

Was die Platzierung von Keywords im Text angeht – es geht nicht (mehr) darum, sie an irgendeiner Stelle im Text unterzubringen. Sie müssen vielmehr an den richtigen Stellen vorkommen. Und auch das hilft nur, wenn der Content gleichzeitig

für die Suchintention optimiert ist. Sofern das gegeben ist, können zusätzlich noch die folgenden Tipps helfen: Platziere deine Keywords…

  • in der Meta Description (nur ein indirekter Rankingfaktor, trotzdem wichtig)
  • im Title Tag (so weit wie möglich nach vorne)
  • in der URL
  • im Text (tendenziell gleichmäßig, zu Beginn eher häufiger)
  • in der Hauptüberschrift (H1)
  • in den nächsten darunterliegenden Überschriftenebene (H2)
  • bei Bildern – als Alt-Attribut und als Dateiname (sofern Bildersuche für dich von Interesse sein könnte)

Wichtig ist beim Thema Keywords auch das sogenannte Latent Semantic Indexing (LSI). Die Suchmaschinen erfassen gesuchte Wörter hierbei nicht nur einzeln, sondern auch im Zusammenhang.

Ein Beispiel: Wenn ein Nutzer den Begriff „Schimmel“ eintippt, geht es ihm wahrscheinlich entweder um das weiße Pferd oder den Schimmelpilz. Sobald die Suchmaschine einen Anhaltspunkt hat, wird sie entsprechend ein Wortcluster dazu anbieten und andere Ergebnisse ausblenden (zum Beispiel entweder „reiten, Dressur, Zaumzeug“ oder „Schimmelvernichter, Chlor, Isolierung“).

Für den SEO-Texter bedeutet das:

  • Sorgfalt bei der Keyword Recherche
  • möglichst viel Kundenkontakt (Zielgruppe kennen und verstehen lernen)
  • SEO-Strategie immer wieder hinterfragen und an den Interessen der Kunden ausrichten

4. Links als Google Rankingfaktor

Man unterscheidet mehrere Arten von Links. Alle haben einen Einfluss auf das Ranking und sollten deshalb unbedingt beachtet werden.

Backlinks

Backlinks sind Links von anderen Websites auf die eigene. Sie funktionieren gewissermaßen wie Empfehlungen. Wenn Websites auf deine Seite verlinken, erhöht das aus der Sicht von Google auch deinen Status auf (mehr Vertrauenswürdigkeit, Expertenstatus).

Spontan könnte man nun meinen: Je mehr Backlinks, desto besser. Theoretisch ist das auch so. Allerdings gibt es ein paar Einschränkungen:

  • Die Verlinkungen sollten thematisch Sinn ergeben, also: relevant sein.
  • Es sollten nur seriöse und etablierte Websites auf deine Seite verlinken. Andernfalls können Backlinks sich auch schädlich auswirken.
  • Die Seite auf Platz 1 der SERPs ist nicht unbedingt immer die mit den meisten Backlinks. Daran sieht man, dass es nicht allein auf solche Links ankommt. Letztlich ist es immer ein Zusammenspiel verschiedenster Google Rankingfaktoren.

Noch mehr wichtige Informationen zum Thema Backlinks gibt es hier.

Externe Links

Ein externer Link führt von der eigenen Internetpräsenz auf eine andere Website. Es ist also ein Backlink, den man jedoch selbst gesetzt hat. Folgendes ist hier zu beachten:

  • Nur auf vertrauenswürdige und seriöse Seiten verlinken. Sollte das nicht gegeben sein, hilft das Nofollow-Attribut im Link.
  • Auch bei Werbelinks kann das Nofollow-Attribut sinnvoll sein.
  • Externe und interne Links sollten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Interne Verlinkungen

Hierbei geht es um Verlinkungen auf der eigenen Website. Mit einer guten Strategie für interne Links lässt sich das Ranking einer Website deutlich verbessern. Während viel Zeit und Geld in Backlinks investiert wird, werden interne Verlinkungen oft vernachlässigt, obwohl sie doch den Großteil der Links im Internet ausmachen. Außerdem haben interne Verlinkungen den Vorteil, dass man jederzeit die volle Kontrolle hat.

Informiere dich hier genauer zum Thema interne Verlinkungen.

5. User Experience als Google Rankingfaktor

Die sogenannte User Experience (UX) ist das, was der Nutzer erlebt, wenn er eine Website besucht. Das umfasst ganz verschiedene Aspekte:

Mobile Responsive & Ladezeiten

Nutzer wünschen sich Websites, die schnell laden. Und natürlich sollten die Inhalte auf verschiedenen Geräten immer gut dargestellt werden. Handys und andere mobile Endgeräte stehen dabei im Mittelpunkt. Das ab sofort sogar noch wichtiger werden, denn Google hat für 2021 diesbezüglich zwei Updates des Algorithmus angekündigt.

Navigation

Beim Besuchen einer Website erwarten die Nutzer, dass die Navigation intuitiv funktioniert beziehungsweise den gängigen Konventionen folgt. Hier ein paar Tipps dazu:

  • Bei Design und Formatierung keine Experimente, die sich auf die Bedienbarkeit auswirken
  • Eindeutige und aussagekräftige Überschriften, Menüpunkte etc.
  • Gängige Bezeichnungen verwenden („Blog“, „Kontakt“, „About us“)
  • Unternehmensinterne Bezeichnungen nicht für die Website übernehmen
  • Alltagsnahe, klare Sprache!

Design

Das Design einer Website sollte die Bedienung immer möglichst leicht machen. Durch eine angenehme User Experience kann es die Nutzer dazu bringen, möglichst lang auf dieser Seite zu bleiben (Verweildauer).

Konkret kann man das Folgende tun:

  • Möglichst alles weglassen oder doch reduzieren, was beim Lesen stört (zum Beispiel Pop-Ups oder Werbebanner)
  • Texte und Bilder leicht erkennbar machen (etwa durch ausreichenden Kontrast zwischen Textfarbe und Hintergrund)
  • Lange Texte durch Zwischenüberschriften gliedern
  • Text blockweise arrangieren (ungefähr 3-5 Sätte pro Block)
  • Sparsam mit Schrift auf Bildern sein (oft nicht gut lesbar)

Nutzersignale als Google Rankingfaktor

Als Nutzersignale (User Signals) bezeichnet man das messbare Verhalten der Nutzer im Internet: Wie lang haben sie sich eine Website angeschaut? Haben sie eine Website später erneut besucht? Haben sie nach zwei Fehlversuchen die Suchanfrage umformuliert? All das lässt sich exakt erfassen und für die Suchmaschinenoptimierung einer Website einsetzen.

Hier einige Beispiele für Nutzersignale:

  • Click-Throug-Rate (CTR)
  • Verweildauer (Time on Site)
  • Scrolltiefe
  • Direktaufruf
  • Wiederkehrende Nutzer
  • „Return-to-SERP“-Rate (Return to SERP)
  • Bounce-Rate (Absprungrate)

Einige praktische Hinweise dazu, wie man mit Nutzersignalen umgehen sollte:

  • Hochwertigen Content zu einem klar umrissenen Themenfeld anbieten
  • Eine gute User Experience schaffen
  • schnelle Antworten auf Fragen und Probleme liefern
  • Tools einsetzen, um das Nutzerverhalten einzuschätzen (Google Search Console, Google Analytics)

6. Die technische Seite der Google Rankingfaktoren

Mobile Endgeräte

Längst ist bei einer Website die Version für mobile Endgeräte wichtiger geworden als die für Desktop. Dementsprechend muss immer alles zunächst auf die Anforderungen von Handys, Tablets usw. ausgerichtet werden.

Ladezeiten

Google hat für 2021 ein Update zum Thema „Page Experience“ angekündigt. Die Ladezeiten einer Website werden dabei ganz sicher eine wichtige Rolle spielen. Technische Aspekte, die die Ladezeit einer Website beeinflussen, sollten also frühzeitig optimiert werden.

Ein paar Tipps, wie das aussehen kann:

  • Hosting-Paket überprüfen – es sollte eine SSD-Festplatte beinhalten, außerdem müssen HTTP/2 und OPCache unterstützt werden.
  • Caching aktivieren
  • GZIP-Komprimierung aktivieren
  • Größe von Bilddateien verkleinern

Kaputte Links

Verlinkungen, die ins Leere führen sind frustrierend für Nutzer und hinderlich für Suchmaschinen. Solche kaputten Links können auf unterschiedliche Weise zustande kommen. Beispielsweise dann, wenn die Konfiguration der Website geändert wird (Relaunch oder Umzug) oder wenn Unterseiten gelöscht werden, auf die intern noch andere Unterseiten verweisen.

Die Lösung ist in jedem Fall eine dauerhafte Umleitung (301 – „moved permanently“).

7. Hreflang Tag als Google Rankingfaktor

Ein sogenanntes Hreflang Tag oder Hreflang Attribut kommt auf mehrsprachigen Websites zum Einsatz. Die Suchmaschine erhält dadurch nicht nur die Information, dass mehrere Sprachversionen verfügbar sind, bekommt auch noch Hilfe bei der Entscheidung, welche Sprachversion jeweils anzuzeigen ist.

Es gibt verschiedene Tools, die beim Umgang mit einem Hreflang Tag helfen. Manche sind sogar kostenlos.

8. Suchergebnisse (SERPs)

Mit dem Google Snippet wird in den SERPs eine kurze Vorschau auf jede Website gegeben. Dieses Snippet – bestehend unter anderem aus Title Tag und Meta Description – ist zwar kein richtiger Rankingfaktor, aber dennoch sehr wichtig für SEO. Es handelt sich gewissermaßen um kostenlose Werbung für eigene Website. Das Ziel muss immer sein, dass möglichst viele Nutzer auf die eigene Website klicken – anstatt auf die darüber oder darunter! Wenn die Klickzahlen zunehmen, wird Google das registrieren und belohnen.

Das Folgende sollte ein Google Snippet erfüllen:

  • Die wichtigsten Informationen werden direkt zu Beginn genannt (weil die Gefahr besteht, dass das Ende des Kurztextes ausgeblendet wird)
  • Die Kernaussage der jeweiligen Unterseite muss herausgearbeitet und auf den Punkt gebracht werden
  • Nutzer sollten immer sofort die Vorteile erkennen können, die sie auf der Website erwarten („kostenlos“, „aktuell“ oder „Schritt-für-Schritt-Anleitung“ zum Beispiel)

9. Strukturierte Daten

Durch strukturierte Daten können die Webcrawler der Suchmaschinen besser die einzelnen Elemente einer Website verstehen. Besonders bei ausgefalleneren Themen helfen ihnen diese Daten dabei, den Inhalt einzuordnen. Strukturierte Daten können dem Programm die unterschiedlichsten Informationen geben, zum Beispiel:

  • Bei diesem Text handelt es sich um eine Wegbeschreibung.
  • Die Zahlen auf dieser Unterseiten sind Preise und Produktnummern.
  • Das eingebundene Element ist eine Audio-Datei.

Einige Hinweise zum Thema strukturierte Daten:

  • Strukturierte Daten sollten im Code implementiert werden (eine Alternative ist der Data Highlighter von Google).
  • Verschiedenes Tools und Websites helfen bei der Erstellung strukturierter Daten.
  • Sind die strukturierten Daten schließlich erstellt, sollten sie mit einem entsprechenden Tool überprüft werden – zum Beispiel mit dem Testtool von Google.

Local SEO (Bonus)

Die Grundidee bei Local SEO ist, dass ein Nutzer Suchergebnisse erhält, die zu seinem geographischen Standort passen. Ein beliebtes Beispiel sind Restaurants. Für globale Konzerne ist Local SEO logischerweise weniger relevant. Für kleine, lokale Unternehmen kann es aber äußerst wichtig sein. Es lohnt sich also, Local SEO als einen der Google Rankingfaktoren im Auge zu behalten.

Ein paar Möglichkeiten, um das eigene Ranking in dieser Hinsicht zu verbessern:

  • Website in lokale Branchenverzeichnisse eintragen
  • Kunden um Bewertungen bitten
  • Ein Profil bei Google my Business erstellen (sowohl können Account als auch Kommentare können später allerdings nicht mehr gelöscht werden).
  • Lokale Landingpage erstellen (die ranken soll für Keyword + Ort)

Google Rankingfaktoren – Fazit

Hier noch einmal die wichtigsten Tipps, um bei den Google Rankingfaktoren zu punkten:

  • Eine starke Website sieht auf jedem Endgerät gut aus.
  • Den Nutzern sollte das geboten werden, was sie tatsächlich suchen.
  • Die Website sollte so eingerichtet sein, dass der Nutzer sich darauf wohlfühlt und sich lang dort aufhält.
  • Alle Inhalte müssen regelmäßig aktualisiert und überarbeitet werden.
  • Expertenstatus für ein überschaubares Gebiet! Nicht Einzelbeiträge zu diversen Themen.