Google Trends ist ein Begriff, über den Sie sicherlich schon gestolpert sind, wenn Sie sich mit dem Thema Google-Suche und Suchmaschinenoptimierung auseinandergesetzt haben. Vielleicht haben Sie sich für populäre Suchanfragen oder die jährlichen Auswertungen von Google interessiert.

Aber wie funktioniert das Tool in der Praxis? Und was ist der Sinn dieser ganzen Datensammlung und -analyse? Wie Google Trends funktioniert und welche Vorteile es bei der Erstellung von SEO Texten bietet, wenn man weiß, wie man es einsetzt, erklären wir in diesem Beitrag. Google Trends ist ein kostenloses Tool, das sowohl Echtzeitdaten als auch historische Analysen und Prognosen bietet.

Inhaltsverzeichnis Google Trends

Google Trends Definition

Google Trends ist ein kostenloses Online-Angebot von Google, mit dem man das Suchverhalten der Nutzer analysiert. Das Tool liefert eine Vielzahl an Daten darüber, nach welchen Suchbegriffen die User am häufigsten in der Suchmaschine suchen.

Google veröffentlicht hier die beliebtesten Phrasen in Bezug auf das gesamte Suchvolumen und im Zeitverlauf. Diese Aufstellung, die seit dem Jahr 2004 regelmäßig veröffentlicht wird, bezieht sich entweder auf die gesamte Welt oder auf bestimmte Regionen. Zudem sind die Dienste von Google Insights, die es bereits seit dem Jahr 2008 gibt, seit 2012 in Google Trends integriert.

Allgemeine Vorteile von Google Trends

Die Tatsache, dass Google Statistiken über das Suchverhalten der Nutzer sammelt, gefällt sicherlich nicht jedem. Allerdings hat sich Google Trends bisher als sehr wertvoll erwiesen.

Zudem werden die Daten anonymisiert erhoben, d. h. Google gibt keine bestimmten Suchanfragen der Nutzer preis, sondern nur die Suchanfrage selbst, die Uhrzeit und den Ort, der nur bis auf Stadtebene ermittelt und angezeigt wird.

Entsprechend muss man als Nutzer also nicht befürchten, dass Google die eigenen konkreten Suchanfragen verfolgt und im Internet veröffentlicht. Denn die zunehmende Wichtigkeit des Datenschutzes hat auch Google erkannt.

Oft ist man sich als Google-Nutzer nicht bewusst, welche Auswirkungen die eigenen Suchanfragen haben können. Natürlich ändert eine einzelne Suche bei Google nicht viel, aber wenn eine Gruppe von Personen den gleichen Begriff zum gleichen Zeitpunkt oder über einen längeren Zeitraum bei Google eingibt, können die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen.

Mit Google Trends lässt sich die Popularität von Phrasen und Wortgruppen in einem zeitlichen Kontext oder für einen bestimmten Ort analysieren. Sie können auf diese Weise erfahren, welche Themen in der Gesellschaft gerade angesagt sind oder welche den Menschen Sorgen bereiten.

Google Trends Jahresrückblick

Google erstellt zum Beispiel im Jahresrückblick, auf den wir später noch eingehen werden, Rankings von Themen, die weltweit oder in bestimmten Nationen besonders beliebt waren. Doch was sagen uns die Ergebnisse der Analysen?

Die Grippe ist ein solches Beispiel. Denn es wurde festgestellt, dass, wenn viele Menschen nach ihren Symptomen bei Google suchten, es auch viele Arztbesuche gab. Diese identifizierten die Grippe als Ursache für die Erkrankung. Mit diesem Wissen und einer geeigneten Analyse war Google in der Lage, eine wöchentliche Schätzung der tatsächlichen Grippefälle zu erstellen.

Dies ist nicht nur für unser Gesundheitssystem wichtig, sondern kann auch vielen Unternehmen und Personalabteilungen helfen, sich vorzubereiten. Solche Erkenntnisse lassen sich auf eine Vielzahl verschiedener Bereiche ausdehnen, zum Beispiel auch auf die Börse.

Denn in diesem Bereiche gibt es eine Synergie zwischen der Suche nach Firmennamen und den nachfolgenden Börsengeschäften. Entsprechend dient Google Trends nicht nur dem eigenen Spaß; es kann zudem auch unter wirtschaftlichen Aspekten von Vorteil sein.

Google Trends und Suchmaschinenoptimierung

Von Google Trends profitieren aber nicht nur die Allgemeinheit oder bestimmte börsennotierte Unternehmen. Auch Sie können von dem Online-Dienst profitieren, wenn Sie Werbung schalten oder mit Ihrer Website im Internet vertreten sind. An dieser Stelle kommt das Thema Suchmaschinenoptimierung ins Spiel.

Unter Suchmaschinenoptimierung versteht man den Prozess, eine Website und ihre Inhalte so anzupassen, dass sie für Internetnutzer besser sichtbar sind. Das Ranking von Websites in den Suchmaschinen ist immens wichtig. Denn je höher eine Seite bewertet wird, desto weiter oben erscheint sie in den Suchergebnissen auf den Search Engine Result Pages – kurz: SERP.

Wenn es Ihnen gelingt, Ihre Website auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse zu platzieren, bedeutet das, dass Sie viel mehr Besucher und damit auch einen potenziell größeren Umsatz erhalten.

Google Trends beschäftigt sich mit populären Suchanfragen und Keywords sind in der Welt der Suchmaschinenoptimierung von großer Bedeutung. Und zwischen Google Trends, SEO und Keywords gibt es eine spannende Beziehung.

Keywords werden im Allgemeinen verwendet, um sicherzustellen, dass Ihre Website von einer großen Anzahl von Menschen gefunden wird, die sich für Ihr Angebot bzw. Ihre Informationen interessieren. Wenn „Ihr“ Keyword nur selten in eine Suchmaschine eingegeben wird, leidet der Besucherstrom, weil die Seite einfach nicht so häufig gesehen wird.

Andererseits können Sie mit einem Schub an Besuchern rechnen, wenn Sie einen Begriff wählen, der bei Google-Nutzern extrem beliebt ist. Auch die Zielgruppe, die Sie erreichen wollen, können Sie mit Keywords steuern.

Wenn Sie etwa Begriffe als Keywords verwenden, die in der Suchmaschine eindeutig von Nutzern aus dem Raum Hamburg verwendet werden, werden Ihre Besucher mit ziemlicher Sicherheit Menschen aus oder mit Bezug zu Hamburg sein. Behalten Sie deshalb Google Trends immer im Auge.

Mit Google Trends Keywords finden

Google Trends hilft Ihnen dabei, mehr Besucher für Ihre Website zu gewinnen. Jetzt geht es nur noch darum, herauszufinden, wie. Einige mögen glauben, dass es am besten ist, aktuellen Trends zu folgen und die Keywords häufig zu ändern, möglicherweise sogar die Top 10 zu verwenden, die Google täglich liefert. Das würde aber nicht nur einen deutlich erhöhten Zeitaufwand bedeuten.

Denn vor allem die Textqualität würde durch ein solches Vorgehen stark beeinträchtigt. Die Schwierigkeit liegt darin, alle Keywords sinnhaft in einem Absatz zu platzieren, da Sie immer eine Balance zwischen einem leicht zugänglichen Text und der bestmöglichen Keyword-Dichte finden müssen.

Wenn Sie Ihre Texte ständig verändern, wird die Natürlichkeit und Lesbarkeit des Textes unweigerlich abnehmen. Und nicht jeder Begriff, der in Google Trends als Top-Trend angezeigt wird, ist automatisch für Ihr Thema relevant. Daher ist es viel besser, Ihre bestehenden Keywords noch einmal zu überprüfen.

Finden Sie zunächst mit Google Trends heraus, ob Ihr bisher verwendetes Keyword regelmäßig in der Suchmaschine eingegeben wird. Beachten Sie dabei, dass Sie sich auf die relevante Region, den Zeitraum und die Kategorie beziehen.

Vielleicht ergibt die Abfrage, dass Ihr Begriff bereits regelmäßig in die Suchmaschine eingegeben wird, beispielsweise auch in Bereichen, in denen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung anbieten. In diesem Fall können Sie sich entspannen. Denn wahrscheinlich haben Sie bereits viele Seitenaufrufe und viel Traffic von relevanten Zielgruppen auf Ihrer Website.

Allerdings sollten Sie sofort handeln, wenn Ihre gewählte Phrase nicht zu den häufigsten Anfragen in der Suchmaschine gehört oder an Ihrem Standort gar nicht vertreten ist.

Potenziale entdecken

Mithilfe von Google Trends analysieren Sie Ihre Möglichkeiten und finden eine Erklärung für eventuell geringere Klickzahlen oder Aufrufe an Orten, die für Sie wenig interessant sind. Wenn dies der Fall ist, ist es eine gute Idee, nach einem ähnlichen Wort zu suchen, das in Google Trends bessere Werte erzielt und auch von Nutzern in Ihrem Land oder an Ihrem Ort häufig gesucht wird.

Stellen Sie dabei aber sicher, dass die neue Phrase wieder zu Ihrem Thema passt. Denn schließlich wollen Sie Ihre Inhalte nicht verfälschen, sondern „nur“ für einen erhöhten Besucherzuwachs optimieren. Übrigens: Für die Auswahl eines neuen Keywords können Sie die Vergleichsfunktion des Google Trends-Tools nutzen.

Diese vergleicht zwei Suchbegriffe nebeneinander, sodass Sie besser entscheiden können, welchen Sie als Keyword verwenden sollten. Auf der Suche nach neuen Keyword-Ideen empfiehlt es sich, bis zum Ende der Google Trends-Seite zu scrollen. In diesem Fall bietet der Internetdienst ähnliche Suchbegriffe an, die Sie vergleichen können.

Auch der Standort und die Kategorie sind wichtige Faktoren. Wenn Sie eine Website betreiben, die sich in erster Linie an Verbraucher in Ihrer Region richtet, sollten Sie überlegen, die Suchanfrage in Google Trends zu ändern, um dies zu berücksichtigen.

Denn die Ergebnisse sind für Sie wesentlich aussagekräftiger und relevanter, wenn Sie sich die Suchanfragen zu einem bestimmten Begriff in einer definierten Region anzeigen lassen. Sie können auch die Kategorie nach unten einschränken oder auswählen, dass nur Suchbegriffe aus der Google Bildersuche oder der Google Nachrichtensuche angezeigt werden.

So sehen Sie, wie beliebt der von Ihnen gewählte Begriff im relevanten Bereich von Google ist. Wenn Sie Videos aufnehmen und diese z. B. bei YouTube einreichen, ist es interessant zu sehen, ob die von Ihnen gewählten Suchbegriffe in Ihrer Videobeschreibung tatsächlich von YouTube-Zuschauern gesucht werden.

Die Top-Suchanfragen

Beliebte Suchanfragen und Trends sind zwei Paar Schuhe. Denn Google arbeitet wesentlich komplexer als mit dieser einfachen Berechnung. Wenn ein Begriff in eine Suchmaschine eingegeben und einer Kategorie zugeordnet wird, kann sich der aktuelle Trend von dem am häufigsten eingegebenen Keyword unterscheiden.

Die Zeit ist in diesem Fall der entscheidende Faktor. Denn Google sammelt Daten aus früheren Suchanfragen und erstellt daraus Trends und Vorausschauen. Außerdem stimmen die Prognosen nicht mit den tatsächlichen Mengen der Suchanfragen der Nutzer überein. Bei der Betrachtung von Google Trends ergibt sich daraus ein wesentlicher Unterschied, der nicht übersehen werden sollte.

Die Vorteile der Vorausschau

Neben den Trends können Ihnen die Prognosen von Google dabei helfen, die Popularität und die Sichtbarkeit Ihrer Website zu erhöhen. Denn im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist es entscheidend, ob Begriffe, die jetzt angesagt sind, auch morgen oder in einer Woche noch beliebt sind.

Deshalb zeigen Ihnen die Prognosen von Google Trends, ob die Anzahl der zukünftigen Suchanfragen für ein Keyword oder eine Gruppe von Begriffen steigen oder fallen wird. Entsprechend können Sie Keywords aufspüren, die den Traffic auf Ihrer Website stagnieren lassen, und diese gegebenenfalls beseitigen.

Wie man Google Trends verwendet

Mittlerweile haben wir die Vorteile und den Zweck von Google Trends ausführlich besprochen. Da der Internetdienst aber so viele Möglichkeiten bietet, ist es gut zu wissen, wie man ihn richtig nutzt, um die gewünschten Informationen zu erhalten und anschließend zu verarbeiten.

Vielleicht sind Sie bereits damit vertraut und möchten nur mehr über die Möglichkeiten erfahren. Oder vielleicht haben Sie noch nie mit Google Trends gearbeitet und setzen sich erst jetzt mit dem Konzept auseinander. In jedem Fall ist es eine gute Idee, sich die Funktionsweise von Google Trends zu merken, wenn Sie in Zukunft damit arbeiten möchten.

Google Trends zum ersten Mal verwenden

Um zu beginnen, gehen Sie auf die Seite von Google Trends (trends.google.de oder google.de/trends). Aktuelle Trends und Themen sind bereits auf dieser Seite sichtbar. Zum Beispiel ein Rückblick auf das vergangene Jahr sowie die beliebtesten Suchanfragen der letzten Stunden. In der oberen rechten Ecke können Sie einen Suchbegriff oder ein Thema eingeben.

Wenn Sie zum Beispiel den Begriff „Suchmaschinenoptimierung“ in Google Trends eingeben und die Eingabetaste drücken, beginnt die Suchanfrage dort. Im oberen Bereich sehen Sie die eingegebene Phrase und direkt darunter vier Einstellungsmöglichkeiten.

Über das Drop-down-Menü wählen Sie nun eine Region, einen Zeitraum, eine Kategorie und einen relevanten Bereich innerhalb des Google-Universums aus – hier legen Sie fest, ob es sich z. B. um eine Websuche oder eine Bildersuche handelt.

Insgesamt haben Sie eine große Anzahl von Alternativen zur Auswahl: Als Region wählen Sie ein Land, ein Bundesland oder eine Stadt aus. Kleinere Ortschaften werden zwar nicht dargestellt, aber die Region kann bis auf Stadtebene bestimmt werden.

Der zweite Faktor gibt den Zeitraum an, über den Sie die Popularität Ihres Begriffs hervorheben wollen. Suchen Sie z. B. innerhalb der letzten drei Jahre, der letzten 60 Tage oder der letzten Stunde. Sie können aber auch einen beliebigen Zeitraum eingeben, den Sie wählen.

Individueller Zeitraum

Wählen Sie dazu im Drop-down-Menü die Option „Bestimmter Zeitraum“ und geben Sie dann ein Start- und Enddatum für Ihre Anfrage ein. Sie können auch eine Ansicht wählen, die länger als ein Jahr dauert. So können Sie sehen, ob die Popularität eines Begriffs in den letzten Jahren zu- oder abgenommen hat.

Da es Google Trends erst seit dem Jahr 2004 gibt und der Dienst erst seitdem die für die Erstellung der Trends benötigten Daten sammelt, ist Ihre Untersuchung zu einem Thema oder einer Suchphrase auf dieses Jahr beschränkt.

Außerdem gibt es kaum Grenzen zwischen den verschiedenen Kategorien. Suchen Sie entweder über alle Kategorien hinweg oder grenzen Sie Ihre Suche auf den Bereich ein, der für Sie am relevantesten ist. Jedes Thema hat eine Fülle von Unterthemen. Probieren Sie es einfach aus und schauen Sie, was Google Trends für die Eingrenzung Ihrer Suche zu bieten hat.

Schließlich müssen Sie wählen, ob Sie eine Websuche, eine Bildsuche, eine Google Shopping-Suche, eine YouTube-Suche oder eine Google News-Suche durchführen möchten. In jedem dieser Bereiche können Sie nur eine Auswahl treffen.

Welche Option Sie hier wählen, hängt oft von der Art der Phrase oder Ihrem eigenen Arbeitsbereich ab. Wenn Sie auf Ihrer Website Produkte zum Kauf anbieten, sollten Sie die Google Shopping-Suche verwenden; ein YouTuber würde hier logischerweise YouTube als Kriterium verwenden.

Ergebnisse der Analysen auswerten

Nachdem die Parameter definiert sind, zeigt Ihnen Google nun direkt darunter das erste übersichtliche Diagramm an. Es zeigt die Entwicklung des Interesses an dem von Ihnen eingegebenen Suchbegriff im Laufe der Zeit. Auf dieser Website gibt Google auch an, dass die Werte das Suchinteresse in Bezug auf den höchsten Punkt im Diagramm darstellen.

Diese Information bezieht sich natürlich auf die von Ihnen gewählte Region und den von Ihnen eingestellten Zeitraum. Die Zahl 100 kennzeichnet die höchstmögliche Popularität des Suchbegriffs. Der Wert 50 bedeutet, dass die Phrase halb so populär ist, während der Wert 0 bedeutet, dass für den Begriff nicht genügend Daten zur Verfügung standen.

Mit diesen Informationen können Sie das Google-Diagramm angemessen verstehen. Ein Tipp am Rande: Laden Sie die Datei über das rechte Icon herunter und exportieren Sie sie anschließend in eine Tabellenkalkulation. Nun können Sie alle Zahlen, die zur Erstellung der Grafik verwendet wurden, einsehen. Diese Funktion ist sehr nützlich für Vergleiche, die exakte Daten erfordern.

Regionale Trends

Die folgende Grafik, die im dritten Teil der Seite zu finden ist, stellt das Interesse nach Teilregionen dar. Auch hier können Sie über ein Drop-down-Menü auf der rechten Seite zwischen Teilregion und Stadt wählen.

Die Teilregionen in einer Abfrage für Deutschland repräsentieren die sechzehn Bundesländer. Die Anzahl der aufgelisteten Städte variiert je nach Suchanfrage. Wenn Sie jedoch auf der Ebene der Städte suchen möchten, wird für einige Begriffe, die Sie in der Google Trends-Abfrage eingeben, keine Grafik erstellt. Der Grund dafür ist, dass derzeit nicht genügend Daten verfügbar sind.

Die Grafik selbst zeigt Ihnen in wechselnden Blautönen auf einer Welt- oder Landkarte an, wie beliebt Ihr Thema oder Suchbegriff in der jeweiligen Region ist. Die Legende daneben zeigt die Werte als Zahlen an, was für eine gründliche Untersuchung nützlich ist.

Ähnliche Suchphrasen und verwandte Themen werden nun im unteren Bereich der Seite angezeigt. Für den Begriff „Suchmaschinenoptimierung“ gibt es Vorschläge wie „Website“, „lokale Suchmaschinenoptimierung“ und „Microsoft Bing“.

„Suchmaschinenoptimierung Darmstadt“ oder „Suchmaschinenoptimierung Rostock“ sind Beispiele für ähnliche Suchbegriffe, die auf der gleichen Seite gefunden werden.

Die Ergebnisse basieren darauf, dass Personen, die nach dem eingegebenen Begriff in der Suchmaschine gesucht haben, auch andere, verwandte Suchanfragen bei Google durchgeführt haben. Wählen Sie „Zunehmend“ für die beliebtesten Suchanfragen, oder „Top“ für die beliebtesten Suchanfragen seit dem letzten Zeitraum.

Suchbegriffe vergleichen

Im vorherigen Abschnitt haben wir besprochen, welche Daten Google anzeigt und wie Google sie in seinem Online-Dienst Google Trends darstellt. Darüber hinaus ist es auch möglich, Suchbegriffe miteinander zu vergleichen.

Gehen Sie hierfür zu Google Trends und suchen Sie nach einem beliebigen Begriff. Im Fall von „Suchmaschinenoptimierung“ würde man den Begriff zum Beispiel mit dem Keyword „SEO“ vergleichen wollen. Also gibt man „Suchmaschinenoptimierung“ in das Suchfeld ein und drückt die Enter-Taste, um die Suche zu starten.

Rechts neben dem ersten Suchwort befindet sich ein weiteres Feld. In dieses gibt man „SEO“ ein, nachdem man es angeklickt hat. Nun lässt sich der Anstieg und der Rückgang der Popularität beider Begriffe über die Zeit und über Regionen hinweg vergleichen.

Hierbei ist es möglich, bis zu fünf Begriffsgruppen – die jeweils bis zu 25 Begriffe enthalten können – mit dem Vergleichstool in Echtzeit zu vergleichen. Verwenden Sie einfach das +-Symbol, um weitere Begriffe hinzuzufügen. Durch Auswahl des x-Zeichens können Sie einen bestimmten Begriff entfernen.

Wichtig ist, dass keine Rechtschreibfehler, Schreibvarianten, Synonyme, Plural- oder Singularformen enthalten sind. Dies bedeutet auf der anderen Seite, dass sich die Begriffe „Schreibtisch“ und „Schreibtische“ für einen Vergleich verwenden lassen.

Die Vorteile für Webmaster

Für manchen mag das alles ein wenig kompliziert und abstrakt in der Theorie erscheinen. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie man dieses theoretische Wissen über Google Trends in der Praxis anwenden kann. Anhand einiger Beispiel-Suchanfragen können Sie verstehen, wie Google Trends funktioniert und welches Potenzial das Tool für Sie bereithält.

Durch den Einsatz verschiedener Technologien ist Google in der Lage, zwischen Begriffen und Themen zu differenzieren. Semantische Datenbanken und maschinelle Lernalgorithmen sind zwei Beispiele. Da die Google-Suche so ausgeklügelt ist und ständig dazulernt, erkennt sie Themen und kann ihnen Schlüsselwörter zuordnen, wenn Nutzer sie eingeben.

Achten Sie daher auf Konzepte, anstatt sich auf einzelne Keywords zu konzentrieren. Beim aktuellen Stand von Google ist dies auch eine praktikable Option, um signifikanten Traffic zu generieren. Dies könnte zu einem Anstieg der Besucherzahlen auf Ihrer Website führen.

Google Trends für das Jahr 2020

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und Sie können bereits jetzt mit Google Trends sehen, welche Suchanfragen in den vergangenen zwölf Monaten am beliebtesten waren. Google hat gerade seinen Jahresbericht veröffentlicht. Für diese Auswertung werden allerdings nicht die am häufigsten gesuchten Begriffe betrachtet, sondern der größte Anstieg des Suchvolumens für Suchphrasen.

Diese Auswertungen können zeigen, welche Themen, Personen oder Schlagzeilen das Publikum über das Jahr hinweg in ihren Bann gezogen haben. Durch die praktische Einteilung in verschiedene Gruppen ergeben sich unterschiedliche Rankings. Die Kategorie der generischen Suchbegriffe ist eine davon.

Rang 1: „Coronavirus“

Im Jahr 2020 wird die Phrase „Coronavirus“ bei allgemeinen Suchanfragen voraussichtlich auf Platz 1 rangieren. Dies ist ein zu erwartendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die weltweite Epidemie jeden auf dem Planeten betroffen hat und unzählige Leben verändert hat.

Infolgedessen sind verwandte Suchanfragen auf Google wie „Woher kommt das Coronavirus?“ oder „Was ist Corona?“ in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Laut Google war Corona im Jahr 2020 das erste Thema, das in jeder Liste signifikant vertreten war.

Weil es immer präsent war – auch in Suchmaschinen – hat Google in diesem Jahr eine neue Kategorie hinzugefügt. In diesem Ranking werden Suchbegriffe wie „Corona aktuell“, „RKI“ und „Corona Symptome“ berücksichtigt. Insgesamt rangieren in dieser einzigartigen Rubrik elf Themen mit Corona-Bezug.

Rang 2: „US-Wahl“

Ein weiteres Thema, das die Menschen im Jahr 2020 weltweit bewegte, war die Wahl eines neuen Präsidenten in den Vereinigten Staaten. In vielen Bereichen sorgte die Wahl von Donald Trump und Joe Biden in den Vereinigten Staaten für Aufregung und Diskussionen. So ist es nicht verwunderlich, dass Suchanfragen zur US-Wahl auf dem zweiten Platz landeten.

Rang 3: „Wettervorhersage für morgen“

Die Wetterfrage ist und bleibt eine beliebte Suchanfrage – ein Dauerbrenner. Die Frage nach dem Wetter am nächsten Tag landet im Ranking 2020 auf Platz 3.

Google Zeitgeist

Google Zeitgeist ist eine Funktion innerhalb von Google Trends. Bei Google Zeitgeist handelt es sich um eine jährliche Auflistung der am häufigsten gesuchten Suchbegriffe in der Google-Suchmaske im jeweils vergangenen Jahr. Die Zusammenstellung der Daten erfolgt mit Google Trends und lässt sich nach einzelnen Nationen, Personen, Filmen oder Themen unterteilen.

Google Trends stellt eine Liste der beliebtesten Suchbegriffe zusammen. Die zehn meistgesuchten Suchbegriffe können nach Land, Kategorie (Musik, Sport, Politik und Persönlichkeiten) und Jahr (zurück bis 2002) sortiert werden.

Für Länder, in denen Google über länderspezifische Suchmaschinen verfügt, können außerdem die Suchbegriffe mit dem höchsten Suchvolumen angezeigt werden. Nutzer werden verstärkt nach Begriffen suchen, die diesem Themenbereich entsprechen, wenn in einem Land besondere Themen aktuell sind, wie z. B. die Bundestagswahl.

Google Zeitgeist kann für die Suchmaschinenoptimierung nur die markantesten Trends im Vergleich zum Vorjahr aufzeigen. Es ist möglich, dass die Zeitgeist-Phrasen Aufschluss darüber geben, wofür sich die Nutzer in einem bestimmten Land interessieren, aber nicht immer lassen sich daraus Schlüsse für die Arbeit im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ziehen.

Abschließende Gedanken

Googles Online-Dienst Google Trends bietet eine globale Übersicht über die häufigsten Suchanfragen. Diese lassen sich in einem zeitlichen und regionalen Kontext betrachten und geben Aufschluss darüber, welche Themen die Nutzer am häufigsten in die Suchmaschine eintippen.

Diese Möglichkeit und die damit verbundene Keyword-Optimierung kann Ihnen dabei helfen, die Besucherzahlen zu steigern und eine passende Zielgruppe zu erreichen. Aus diesem Grund ist Google Trends in den letzten Jahren immer wichtiger für Webseitenbetreiber geworden, die sich mit SEO beschäftigen.

Wenn Sie einmal herausgefunden haben, wie Sie Google Trends nutzen können, ist es ein wirklich einfaches Tool, das Sie im Alltag problemlos verwenden können. Die Daten sind kostenlos und lassen sich jederzeit abrufen, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit.

Der Jahresrückblick, den Google veröffentlicht, ist auch für das eigene Interesse als Privatperson oder als Betreiber einer Website nützlich. Hier werden mehrere Rankings angeboten, die auflisten, welche Themen im betrachteten Jahr am wichtigsten waren.