SEO Audit – in der gründlichen Vorbereitung liegt die ideale Basis für eine optimale Platzierung in den Suchergebnisseiten von Google und Co. Denn die eigentliche Optimierung einer Website gelingt deutlich effektiver, wenn man hierfür einen Plan hat. Und dieser basiert auf einer weitreichenden Analyse der Gegebenheiten vor der SEO Texte Erstellung– dem sogenannten SEO Audit.

Im Rahmen eines SEO Audits schaut man sich an, ob die eingesetzten Standards, Methoden und Empfehlungen auf den Regeln der Suchmaschinenoptimierung basieren. Gerade wenn es hierbei noch Ungenauigkeiten gibt, ist ein SEO Audit hilfreich, um Schwachstellen aufzudecken und Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Ein solches Vorgehen gehört heute bei SEO-Profis häufig zum Standard.

Wie große SEO-Agenturen aber auch Inhouse-Abteilungen oder SEO Freelancer vorgehen, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst. Dabei führen wir Sie abschnittsweise durch die einzelnen Bestandteile eines SEO Audits, damit Sie selbst in der Lage sind, sich strukturiert und professionell auf Ihre Suchmaschinenoptimierung vorzubereiten.

Inhaltsverzeichnis SEO Audit

SEO Audit: Die richtige Planung

Bevor man in puncto SEO in eine tiefe Studie eintaucht, sollte man sich eine gut durchdachte Strategie zurechtlegen. Allerdings wollen viele in der Praxis oft sofort mit der Analyse beginnen. Dabei riskiert man jedoch,  wichtige Elemente zu übersehen und sein Potenzial zu verschenken.

Darüber hinaus ist es möglich, dass die Nachbereitung zu kurz kommt oder dass man Fristen versäumt. Deshalb ist es eine gute Idee, zunächst einen Plan zu entwickeln und diesen nach und nach abzuarbeiten, besonders wenn man die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt.

Bei einem SEO Audit ist es entscheidend, die wichtigsten Suchmaschinenparameter zu berücksichtigen. Auf dem Markt gibt es mehrere Vorlagen und Best-Practice-Beispiele, wie eine SEO Audit-Planung aussehen könnte. Dabei lassen sich viele unterschiedliche Faktoren einbeziehen, wie z. B. Priorisierungen und Umsetzungstermine.

Die Ausgangslage ermitteln

Ein typisches SEO Audit beginnt mit einer gründlichen Untersuchung der Website. Dabei empfiehlt es sich, verschiedene automatisierte Lösungen einzusetzen, da der manuelle Arbeitsaufwand bei größeren Websites beträchtlich sein kann. Es gibt eine Reihe von kostenlosen und kommerziellen Analyse-Tools, die eine Website ganz oder teilweise untersuchen können.

Diese Werkzeuge sollten theoretisch nicht nur die technische Konfiguration einer Website behandeln, sondern zum Beispiel auch die internen Links, den Inhalt und die Architektur der Website. So kann ein einziges Tool alle Aspekte einer Website analysieren, ohne dass man mehrere Auswertungen kombinieren muss. In der Praxis hat sich vor allem die Google Search Console als vorteilhaft erwiesen.

Diese ist ein kostenloser Service von Google, mit dem Website-Betreiber ihre Websites verbinden und verschiedene Suchstatistiken analysieren können. Das Google-Tool liefert ein klares Bild von strukturellen Mängeln, Inkonsistenzen im Code und defekten Links. Aus der Analyse lassen sich entsprechende Optimierungsmaßnahmen ableiten.

Das Tool leistet gute Arbeit, um einen Überblick über die Statistiken einer Website zu erhalten. Sie können aber auch Tools wie Screaming Frog oder OnPage.org nutzen, um tiefer in die Analyse einzusteigen und detailliertere Daten zu erhalten. Wichtig: Je nach Größe Ihrer Website sollten Sie sich eventuell beschränken und sich auf die wesentlichen Bereiche konzentrieren.

Nach der Bestandsaufnahme ist das Fundament gelegt und das SEO Audit kann beginnen. Wenn Sie eine Website im Hinblick auf die Suchmaschinenmerkmale analysieren wollen, sollten Sie auf diese Kriterien achten:

Prüfen Sie die Erreichbarkeit

Der Zugang zu einer Website ist eine kritische Voraussetzung für deren effektive Aufnahme in den Index. Deshalb ist es entscheidend, dass der Suchmaschinen-Bot die Seite richtig inspizieren (crawlen) kann. Der Google-Bot ist die Bezeichnung für den Bot von Google. Das ist ein „Crawler“, der Daten von bestehenden Webseiten sammelt, um sie später zu indexieren.

Die Search Console wiederum kann helfen, indem sie eine Webseite auf die gleiche Weise inspiziert wie der Google-Bot und entsprechend alle Probleme anzeigt, die auch beim Crawlen von Google & Co. entdeckt werden. Der Google-Bot erfüllt eine ganze Reihe von Aufgaben:

Zunächst erfasst er HTML-Dateien, Bilder, PDFs und andere Dateiformate, ebenso wie JavaScript, Ajax und CSS. Darüber hinaus kümmert er sich um Cookies und die Normalisierung von URLS, liest robots.txt-Dateien aus und überprüft Subdomains. Schließlich erkennt er hinterlegte Sitemaps und ist in der Lage, URLs zu ignorieren, die blockiert wurden.

Stück für Stück arbeitet sich der Google-Bot durch die Dokumente einer Website, folgt den Links auf den Seiten und versucht dabei, die gefundenen und zugehörigen Seiten zu indexieren. Diesen Vorgang nennt man auch „Crawling“. Jedoch müssen bestimmte Richtlinien erfüllt sein, damit der Google-Bot alle relevanten Seiten crawlen und auf ihre Erreichbarkeit prüfen kann.

robots.text und robots „Meta Tag“

Die robots.txt-Datei ist eine Textdatei, die im Stammverzeichnis liegt und Crawler-Anweisungen enthält. Bevor ein Suchmaschinen-Crawler mit dem Crawlen beginnt, sucht er nach dieser Datei und berücksichtigt die darin enthaltenen Anweisungen.

Zudem ist das Meta-Tag „robots“ im Header der Seite definiert ist. Hier findet man die Anweisungen, die dem Bot sagen, wie er diese bestimmte Seite behandeln soll. Index oder noindex sowie follow oder nofollow sind die vier Eigenschaften, die man in diesem Tag hinterlegen kann.

Die Eigenschaften „index“ und „noindex“ bestimmen die Indizierung, während „follow“ und „nofollow“ auf das Crawlen bzw. Folgen von bestehenden internen und externen Verbindungen einer Seite hinweisen.

Die Sitemap hingegen ist eine Datei, die dem Crawler lediglich dazu dient, die richtigen und wichtigen Inhalte zu erfassen. Sie kann, anders als das robots-Tag und die robots.txt, nicht verhindern, dass der Crawler auf die Seite zugreift. Allerdings lassen sich wichtige Seiten in einer sitemap.xml hinterlegen, die einen deutlichen Mehrwert für den Nutzer bieten.

Selbst steuern

Zudem kann man Google aktiv bestimmte Seiten vorschlagen, die für einen selbst eine hohe Priorität genießen. Auf der anderen Seite kann hier und dort auch das Gegenteil erforderlich sein, nämlich ein Ausschluss von Seiten aus dem Index. Denn bestimmte Daten können sensibel sein und sollten nicht in den Suchmaschinenindex aufgenommen werden.

Dazu könnten beispielsweise Listen mit doppelten URLs, der Login-Bereich einer Website oder Bezahlseiten. Ebenso sind das Impressum und die Datenschutzbestimmungen weitere Seiten, die man vermeiden sollte.

Da die Erreichbarkeit durch Suchmaschinen so wichtig für die Suchmaschinenoptimierung ist, sollte man diesem Problem besondere Aufmerksamkeit schenken. Deshalb sollte man im Rahmen eines SEO Audits herausfinden, ob der Google-Bot zugelassen ist und Google die Website in regelmäßigen Abständen crawlt.

Außerdem sollte man beobachten, ob es wichtige Verzeichnisse oder Unterseiten gibt, die nicht erreichbar sind und ob man eine gültige sitemap.xml hinterlegt hat. Darüber hinaus sollte man ermitteln, ob wichtige Website-Inhalte durch die robots.txt oder die robots-Meta ausgeschlossen wurden und den Zustand gegebenenfalls umkehren.

Untersuchen Sie die indizierten Seiten

Das grundlegende Ziel beim SEO Audit ist es, festzustellen, welche Seiten es tatsächlich in den Index schaffen bzw. indiziert werden. Dies ist notwendig, da Suchmaschinen nur solche Seiten ranken können, die auch indiziert wurden.

Eine schnelle „site-Abfrage“ über Google gibt Ihnen eine gute Vorstellung davon, womit Sie es zu tun haben. Geben Sie dazu einfach „site:www.ihre-url.de“ in das Google-Suchfeld ein. Oberhalb der Suchergebnisse sehen Sie die Anzahl der indizierten Seiten.

Wie bereits erwähnt, ist für die Indizierung das Crawling von Websites erforderlich. Daher muss man sicherstellen, dass die Seiten nicht blockiert oder umgeleitet sind oder andere Eigenschaften aufweisen, die das Crawling der jeweiligen URL behindern. Innerhalb der Google Search Console können Sie den Indexierungsstatus einer ganzen Website überprüfen.

Wenn die Seiten indiziert sind, können sie in den Suchergebnissen für relevante Keywords erscheinen. Dies bedeutet, dass die Seiten im Index prinzipiell dafür geeignet sind, gut zu ranken. Wenn weniger indizierbare als nicht-indizierbare Seiten gibt, könnte dies ein Hinweis auf ein grundsätzliches Problem mit  der Seitenstruktur sein. Eventuell gibt es auch gesperrte Seiten.

Solche Details müssen während des SEO Audits entdeckt werden, weshalb man sich Fragen zu den indizierten Seiten stellen sollte, um Fehler aufzudecken und zu überprüfen, ob etwas mit der Indizierung nicht stimmt. Dabei überprüft man, wie viele Seiten der Index enthält und was die ideale Anzahl von Seiten für den Index ist.

Zudem ist zu prüfen, ob die relevanten Abschnitte indiziert sind, wie viele der in der Sitemap enthaltenen URLs auch im Index sind und ob es Bereiche auf der Website gibt, die keinen organischen Traffic über Verweise von Suchmaschinen erhalten.

Die Keywords

In Suchmaschinen ist eine Website dann effektiv, wenn sie für relevante Suchbegriffe („Keywords“) weit oben rangiert und die Anfragen der Suchenden beantwortet. Deshalb ist es wichtig, im Rahmen eines SEO Audits den Überblick zu behalten, welche Keywords in den Rankings von Google auf verschiedenen Positionen stehen.

Dabei spielen die Positionen der Konkurrenten sowie die Ermittlung von Ranking-Potenzialen eine wesentliche Rolle. Zur Ermittlung der tatsächlichen Rankings können verschiedene Tools eingesetzt werden, z. B. OnPage.org, die Google Search Console, Searchmetrics oder Sistrix.

Im Rahmen des SEO Audits sollte man die Ranking-Positionen der Brand-Keywords untersuchen und analysieren, welche Suchbegriffe auf der Top-Platzierung ranken und die meisten Visits generieren. Außerdem sollte man herausfinden, welche Keywords das Potenzial für eine verbesserte Platzierung haben.

Überdies gilt es in Erfahrung zu bringen, wie das Ranking sich über die Gesamtzahl der Keywords verteilt, welche Keywords zu den „Leistungsträgern“ gehören und wie hoch das Gesamtvolumen der Suche für die Keywords ist. Schließlich ist es auch wichtig zu wissen, ob es Keywords gibt, bei denen man nicht auffindbar ist und ob es für relevante Begriffe Landingpages gibt.

Betrachten Sie die Struktur der Website

Die Architektur eine Website bildet die Struktur der Website und erfüllt einen entscheidenden doppelten Zweck. Einerseits hilft sie den Besuchern, ihr Ziel schnell zu finden, und andererseits erleichtert sie das Crawling des Google-Bots und damit die Indexierung.

Deshalb gilt es zu beachten, dass das Crawling durch eine verschachtelte Verzeichnisstruktur oder unzureichend miteinander verlinkte Unterseiten behindert werden könnte. Entsprechend sollte man beim SEO Audit auch beleuchten, ob die Seiten richtig strukturiert und miteinander verlinkt sind.

Dabei geht es um die Frage, ob die Navigation auf der Seite eingängig und simpel ist. Zudem ist zu überprüfen, ob es eine Navigation über Breadcrumbs gibt, die sowohl dem User als auch dem Bot dabei hilft, sich auf der Website schnell zurechtzufinden.

Überdies sollte man nachvollziehen, ob man mit maximal vier Klicks auf alle wichtigen Unterseiten gelangt und wie viele Ebenen es überhaupt innerhalb der Seitenarchitektur gibt. Denn oftmals schießt man hier über das Ziel hinaus. Außerdem sollte man kontrollieren, ob die Unterseiten korrekt kategorisiert und miteinander verbunden sind.

OnPage-Kriterien beim SEO Audit

Während eines gründlichen SEO-Audits sollten Sie eine Reihe weiterer wesentlicher Faktoren im Auge behalten.

Meta-Title

Den Meta-Titel-Tag im Header einer Seite verwendet man, um ein Snippet in der Suchergebnisliste von Google anzuzeigen. Der Titel sollte nicht mehr als 55 Zeichen lang sein und als Überschrift der Seite dienen. Jeder Titel sollte sich von den anderen unterscheiden.

meta name=“title“ content=“Evoluce – SEO Texte mit künstlicher Intelligenz erstellen lassen“

Meta-Description

Google verwendet diese Meta-Informationen im Such-Snippet, obwohl sie keinen Einfluss auf das Ranking haben. Die Beschreibung kann Ihnen helfen, mehr Klicks in den SERPs zu bekommen. Dieses Feld darf nur 155 Zeichen enthalten, sonst wird es in der Anzeige abgeschnitten. Für jeden Artikel sollte nur eine Beschreibung verwendet werden. Ist diese nicht vorhanden, wird Google eine für Sie finden.

meta name=“description“ content=“Evoluce – SEO Texte mit künstlicher Intelligenz erstellen lassen“

Überschriften: H-Tags

Überschriften-Tags sollten in einer chronologischen Reihenfolge (h1-h6) verwendet werden, um dem Inhalt der Website eine logische Struktur zu geben. Pro Seite sollte man nur einen H1-Tag für die Hauptüberschrift verwenden.

Bezüglich der OnPage-Kriterien ergeben sich für ein SEO Audit verschiedene Fragestellungen. So ist zu überprüfen, ob es redundante Title-Tags gibt, ob überhaupt ein Title-Tag gesetzt wurde und ob dieser die passende Länge hat. Gleiches gilt für die Meta Description.

Schließlich ist zu ermitteln, ob es mehr als eine H1-Überschrift gibt und ob die Überschriften in der richtigen Reihenfolge ausgezeichnet sind.

Links zu anderen Websites

Auch die Analyse externer Links, also Links von anderen Domains auf die eigene Website, ist ein wichtiger Aspekt eines SEO Audits. Dabei sollte man besonders auf externe Links von Spam-Seiten oder eine ungewöhnlich hohe Anzahl von externen Verbindungen achten. Denn diese können der eigenen Website in den Augen der Suchmaschinen einen „schlechten Ruf“ verleihen.

Bei der Analyse externer Links ist es sinnvoll, auf die Link-Popularität zu achten. Denn je höher die Link-Popularität dieser Seite ist (je mehr Seiten eine Website befürworten, desto vertrauenswürdiger ist sie), desto mehr Links von verschiedenen Domains zeigen auf sie.

Im Rahmen eines SEO Audits sollte man das „Linkprofil“ einer Website untersuchen und prüfen, ob die externen Links thematisch zu der verlinkenden Seite passen und ob es eine unverhältnismäßig große Anzahl von externen Links (sogenannte Sidewide Links) gibt, die von einer Domain kommen?

Zudem sollte man danach schauen, ob es eine übermäßige Anzahl von dubiosen oder Spam-Links gibt und welche externen, seriösen Websites auf die untersuchte Website verlinken? Außerdem ist zu betrachten, ob es viele Links auf die Homepage, aber nur wenige auf bestimmte Unterseiten gibt.

Schließlich kann man untersuchen, ob es Informationen über eingehende Links (z. B. Abstrafungen) gibt, die von Google über die Google Search Console bereitgestellt werden und ob es
attraktive Links gibt, die eine Großzahl an Usern auf bestimmte Unterseiten lenken.

Mobile SEO

Seit April 2015 nutzt Google die „Mobile Friendlyness“ als offizielles Ranking-Kriterium. Gleichzeitig steigt die Zahl der mobilen Internetnutzer weiter an, was die Notwendigkeit der mobilen Website-Optimierung unterstreicht. Mit verschiedenen Tools lässt sich überprüfen, ob eine Website die Kriterien für mobile friendly erfüllt.

Auch die Google Search Console bietet im Bereich „Suchanfragen – Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten“ Informationen zur mobilen Optimierung. Für einen SEO Audit sind bezüglich der mobilen Nutzung einige Punkte zu klären.

Zunächst einmal geht es darum, ob die Website mobilfreundlich und einfach zu navigieren ist. Zudem erfasst man, ob es eine für die mobile Nutzung optimierte Subdomain gibt, ob Responsive Web Design eingesetzt wird oder ob Dynamic Serving verwendet wird.

Des Weiteren ist nach einer Verwendung des rel=alternate-Tags, des Viewport-Metatags und des Vary-Headers zu fragen. Außerdem ist zu prüfen, ob die Informationen auf den Formularen/Buttons sichtbar und anklickbar sind und ob die Seite auch ohne LTE-Verbindung schnell ladbar ist.

Überdies ist es essenziell zu kontrollieren, ob alle wichtigen Funktionen der Seite wie das Kontaktformular oder ein Kaufabschluss auf den gängigsten mobilen Endgeräten funktionieren.

SEO Audit – die Inhalte

Der Website-Inhalt, oder der eigentliche Content einer Seite, ist das, was die Besucher einer Website sehen. In der Regel handelt es sich dabei um textliche Inhalte. Bilder, Filme und interaktive Komponenten, die mit JavaScript und CSS erstellt wurden, gehören ebenfalls zum Content.

Wichtig hierbei ist die Möglichkeit, mit Fotos oder Videos beispielsweise in der vertikalen Bildersuche von Google zu ranken und dadurch zusätzlichen Traffic zu erhalten. Bezüglich des Contents sind in erster Linie der Kontext und die Eindeutigkeit der Informationen für Suchmaschinen von großer Bedeutung.

Deshalb sollte man diesen Bereich beim SEO Audit gründlich kontrollieren, um die Inhalte in Zukunft richtig optimieren zu können. Folglich sollte man schauen, ob es Seiten mit identischem oder sehr ähnlichem Inhalt gibt. Außerdem sollte man die Seiten auf die kritische Wortanzahl von mindestens 300 Wörtern untersuchen.

Darüber hinaus sollte man das Verhältnis von Text und Code untersuchen, prüfen, ob man bei allen Bildern sinnvolle Alt-Tags gesetzt hat und Fotos auf ein erträgliches Maß komprimieren, falls die Dateien zu groß sind.

Wichtige Leistungsindikatoren (KPIs) für SEO

Jedes SEO Audit muss die kritischsten Kennzahlen (also die „Key Performance Indicators“ oder „KPIs“) beinhalten. Diese kritischen Kennzahlen sind wichtige Ranking-Faktoren, die Suchmaschinen bei der Analyse von Webseiten berücksichtigen.

Daher ist es empfehlenswert, diese Kriterien in das SEO Audit aufzunehmen, um darauf eine Optimierungsstrategie aufbauen zu können.

Verweildauer und Absprungrate („Bounce Rate“)

Anhand dieser wichtigen Kennzahlen können Sie erkennen, ob sich die Leser mit Ihren Inhalten beschäftigen oder ob sie Ihre Seite schnell wieder verlassen. Es ist wichtig, diese voneinander abhängigen Fakten zu überprüfen. Ist die Absprungrate hoch und die Verweildauer kurz? Dann sind eventuell die Inhalte langweilig oder die Navigation schwierig.

CTR (Click-Through-Rate)

Diese wichtige Kennzahl zeigt, wie oft Verbraucher auf die Such-Snippets Ihrer Website in den Google-Suchergebnissen geklickt haben, im Vergleich dazu, wie viele Impressionen (Anzeigen) die Snippets erhielten. Die CTR kann Aufschluss über die Optimierung der Metainformationen (Titel und Beschreibung) geben.

Organische Besucher

Anhand der Unique Visitors aus dem SEO-Kanal lässt sich nachvollziehen, welche Seiten am meisten frequentiert werden und woher die Seitenbesucher überhaupt kommen. Aus der intensiven Traffic-Beobachtung kann man Rückschlüsse auf die Saisonalität und das Nutzerverhalten im Allgemeinen ziehen.

Organischer Traffic ist deshalb wertvoll, weil er im Vergleich zu anderen Arten von Traffic günstiger zu generieren ist.

Beim SEO Audit sollte man sich fragen, welche der KPIs für die eigene Seite Relevanz besitzen, welche Erkenntnisse man über das Nutzerverhalten gewinnen kann, wie oft die Seite in den Suchergebnislisten geklickt wird und welche Rolle organische Klicks im Marketing-Mix spielen.

Interne Verlinkungen

Es ist bekannt, dass die interne Verlinkung einen großen Einfluss auf die Ranking-Algorithmen der Suchmaschinen hat. Die Startseite ist der wichtigste Teil einer Website, da von ihr aus auf alle anderen Seiten verlinkt wird. Unterseiten können kategorisiert und je nach Website mit anderen, thematisch passenden Seiten verlinkt werden.

So entsteht eine heterogene, hierarchische Struktur, die eine Suchmaschine perfekt crawlen und indizieren kann. Leider tritt dieses Szenario in der Praxis nur selten auf, da verwaiste Seiten, Fehlerseiten und falsch geroutete Unterseiten in Linkstrukturen häufig vorkommen.

Jede Seite wird von der Google-Suchmaschine mit einem bestimmten Wert versehen. Diese Bewertung spiegelt die Stärke einer Seite wider, die sich aus den eingehenden und ausgehenden Verbindungen ergibt. Diese Berechnung (Pagerank-Berechnung) ist ein wichtiger Aspekt des Google-Algorithmus und hat (noch) einen erheblichen Einfluss auf das Ranking.

Die Stärke einer Website kann mit verschiedenen Technologien gemessen werden, sodass Sie sehen können, welche Seiten besonders stark sind und potenziell höher gerankt werden könnten.
Es wird empfohlen, die folgenden Faktoren, die interne Links beeinflussen, während eines SEO Audits zu identifizieren.

Dazu gehört die Überprüfung auf eventuelle Fehlerseiten, auf verwaiste Seiten, auf fehlgeleitete Seiten oder auf Inkonsistenzen bei der Verlinkung. Außerdem sollte man danach schauen, ob es relevante Seiten gibt, die eine zu geringe Anzahl an Links haben und ob man für wichtige Seiten von der Startseite zu viele Klicks benötigt.

Lokale Suchmaschinenoptimierung („Local SEO“)

Lokale Suchmaschinenoptimierung oder auch „Local SEO“ ist wichtig für Unternehmen, die überwiegend auf lokaler Ebene tätig sind. Denn interessierte Kunden beginnen ihre Suche häufig online, bevor sie einen lokalen Anbieter stationär aufsuchen. Dies sollte bei einem SEO-Audit berücksichtigen und dabei auch das Google My Business-Profil einbeziehen.

Wenn der Inhalt der Seite einen lokalen Bezug hat, ist dies ebenfalls entscheidend. Denn mit dem Eintrag teilt man der Suchmaschine die wichtigsten Fakten des Unternehmens mit, sodass sie den lokalen Bezug des Unternehmens herausstellen kann.

Entsprechend gilt es beim SEO Audit zu checken, ob es bereits einen Google My Business-Eintrag gibt und ob die Website im Content, in den Headlines, im Title sowie in der Description Bezug auf die Region nimmt.

Außerdem ist zu untersuchen, ob der Google My Business-Eintrag auf die Website verlinkt und der dort hinterlegte Text aussagekräftig ist. Dabei sollte man auch gleich nachschauen, ob alle Angaben zum Unternehmen auf dem aktuellen Stand sind, zum Beispiel was die Adresse oder die Telefonnummer betrifft.

Erweiterte Snippets („Rich Snippets“)

Der Einsatz von Rich Snippets ist eine gute Maßnahme, um sich in den Suchergebnissen von seiner Konkurrenz abzuheben. Die Rich Snippets sind ein Markup, das es Ihnen ermöglicht, den Suchergebnis-Snippets weitere Informationen hinzuzufügen, wie z. B. Bewertungssterne oder Preisangaben.

Diese Daten sollte man im Quellcode entsprechend auszeichnen, damit Google und andere Suchmaschinen sie auslesen können. Ob Sie Markups korrekt verwenden, können Sie im Rahmen eines SEO Audits überprüfen.

Dies kann mithilfe eines Google-Tools für strukturierte Daten geschehen oder indem Sie in der Search Console unter „Suchdarstellung“ den Punkt „Strukturierte Daten“ auswählen. Weitere Informationen zu Markups finden Sie  auch auf der Website schema.org.

Im Rahmen eines SEO Audits klärt man, welche Daten sich perspektivisch organisieren lassen und ob es bereits Markups gibt. Zudem schaut man sich an, ob die Markups im Quellcode syntaktisch korrekt sind und ob sie in den Suchergebnissen auftauchen.

SEO Audit – die internationale Perspektive

Eine Vielzahl an Unternehmen konkurriert heutzutage weltweit, und viele unterhalten zweisprachige Websites, die auch auf bestimmte Länder zugeschnitten sind. Wenn dies bei einer Website der Fall ist, ist es entscheidend zu prüfen, ob der Quellcode das notwendige Markup enthält.

Denn Suchmaschinen können dank des hreflang-Attributes leichter feststellen, für welches Land und welche Sprache die Informationen bestimmt sind, und die Seite entsprechend indizieren. Darüber hinaus hilft das hreflang-Attribut bei der Vermeidung von doppelten Informationen durch Übersetzungen. Man findet es im Head-Bereich der Seite, im Response-Header und in der Datei sitemap.xml.

In Bezug auf Mehrsprachigkeit und Internationalisierung sollte man bei einem SEO Audit klären, welche und wie viele Sprachen auf der Website zum Einsatz kommen und in welchen Ländern die Website aktiv ist. Außerdem sollte man die hreflang-Tags auf Inkonsistenzen überprüfen und klären, wie viele verschiedene Übersetzungsversionen es für jede Seite gibt.

Zudem sollte man sich die Erreichbarkeit aller übersetzten Seiten anschauen und prüfen, ob es hierbei Fehler gibt.