SEO Texte

Texterstellung mit Hilfe künstlicher Intelligenz –
Erfahren Sie weiter unten worauf es beim Schreiben von SEO Texten ankommt.

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SEO Texte schreiben

SEO-Texte sorgen für ein gutes Ranking in Suchmaschinen. Und ein gutes Ranking in Suchmaschinen ist die Voraussetzung dafür, dass dein Text einerseits gefunden und andererseits gelesen wird. Finden und lesen – das beschreibt ziemlich gut die beiden Vorgänge, um die es bei der Suchmaschinenoptimierung geht.

Auf der einen Seite stehen die Suchmaschinen wie Google. Sie sind die erste Anlaufstelle für Inhalte jedweder Art. Hier suchen Leute nach Informationen, nach Erklärungen oder nach Angeboten. Wer informieren oder verkaufen möchte, kommt um eine gute Platzierung auf Ergebnisseiten nicht herum. Ganz einfach, um überhaupt gefunden zu werden.

Auf der anderen Seite stehen die Leser. Denn sie sind die Adressaten, an die sich der Content richtet. Daher reicht es nicht aus, sich an vermeintliche Vorgaben zu halten, die eventuell einer Suchmaschine „gefallen“. Denn der Text soll nicht nur gut gefunden, sondern auch gerne gelesen werden.

Ein SEO-Text sollte sowohl der Suchmaschine als auch dem Leser „schmecken“. Doch wie meistert man diesen Spagat? Gibt es ein Erfolgsrezept für gute SEO-Texte? Und wie schaffst du Inhalte, die sich einerseits von bestehendem Content unterscheiden und andererseits einen Mehrwert bieten?

Die Antworten findest du in diesem Text. Wir erklären dir, was SEO-Texte sind und was du bei der Texterstellung beachten solltest. Außerdem erfährst du, wie du dich gut vorbereitest und welche Tools dir beim Texten helfen.

Bist du bereit? Auf geht’s.

Inhaltsverzeichnis

Was sind SEO-Texte? Und warum sind sie wichtig?

Wenn du nach einer Definition für SEO-Texte suchst, findest du verschiedene Erklärungen und Ansätze. Oft geht es dabei vor allem um Keywords, Keyword-Recherche, Keyword-Dichte, Platzierung von Keywords, optimale Textlänge usw.

Lass‘ dich davon nicht aufs Glatteis führen.

Ja, es gibt Anhaltspunkte für die Verwendung von Keywords und ja, eine Keyword-Recherche zu Beginn der Texterstellung ergibt Sinn. Aber: Es gibt keine Blaupause für DEN perfekten SEO-Text.

Und das ist auch logisch.

Denn erstens gibt es viele unterschiedliche Textarten vom Ratgeber über das Kochrezept bis zum Verkaufstext. Jede Textart befriedigt unterschiedliche Informationsbedürfnisse. Deshalb kann es keine „One-Size-fits-all“-Lösung geben. Denn es kommt – Achtung: wichtig! – auf den Leser und sein individuelles Informationsbedürfnis an. Mal reicht eine Kurzinfo völlig aus. Mal braucht es Breite und Tiefe.

Zweitens: Gäbe es die eine Erfolgsformel für SEO-Texte, würde sich wohl jeder danach richten. Mit der Folge, dass es nur noch (fast) identische Texte gäbe, womit dem Leser nicht geholfen wäre. Und das ist nach wie vor das, worum es (Google) geht: dem Leser helfen.

Google stellt schon immer den User in den Mittelpunkt seines Handelns. Wer dem User hilft – indem er wertvollen Content bereitstellt – wird belohnt. Durch gutes Ranking. Wer die Fragen des Users nicht beantwortet und dessen Zeit verschwendet, wird abgestraft. Durch schlechtes Ranking.

Das bedeutet für dich: Schreibe stets für deinen Leser und setze ihn immer in den Mittelpunkt!

Für den Leser optimieren, heißt: Für Google optimieren

Wenn du einen Text erstellst, der deinem Leser einen Mehrwert gibt und alle seine Fragen zufriedenstellend beantwortet, passieren zwei Dinge:

Dein Leser bleibt lange an deinem Text hängen und will ihn von vorne bis hinten lesen. Google erkennt diese „Verweildauer“ und honoriert sie.

Außerdem ist im besten Fall der Informationsdurst deines Lesers gestillt, nachdem er deinen Text gelesen hat. Er wird also nicht zu seiner ursprünglichen Suche zurückkehren und einen anderen Text lesen. Auch das erkennt Google (an).

Passiert das öfter, „merkt“ Google auf lange Sicht, dass du wertvollen Content lieferst und belohnt das mit einem guten Ranking für diesen Text.

Takeaway: Sei dir darüber klar, welche Fragen den Leser deines Inhalts beschäftigen und beantworte sie in der nötigen Breite und Tiefe. Und vermeide nutzloses „Keyword-Stuffing“, also das willkürliche Platzieren von Keywords, um auf eine vermeintlich optimale Frequenz zu kommen. Das stört den Lesefluss und bietet keinen Mehrwert. Nicht für deinen Leser und ergo nicht für Google.

Ein SEO-Text ist ein Stück Content, das mit dem Ziel erstellt wird, möglichst weit vorne in den Suchmaschinen zu ranken. Das kann jeder x-beliebige Text zu jedem x-beliebigen Thema sein.

Ein Text wird aber nicht zum SEO-Text, weil man stur nach Regeln und im Korsett schreibt. Sondern, weil man ein Thema aus der Sicht des Lesers angeht und für ein herausragendes Leseerlebnis sorgt.

Warum das Thema SEO so wichtig ist, gerade wenn es um kommerzielle Hintergründe geht, zeigt ein Vergleich mit den anderen Inhalten auf Googles Ergebnisseiten: den bezahlten Anzeigen. Diese werden per Klick abgerechnet, was bei bis zu dreistelligen Euro-Beträgen pro Klick für bestimmte Keywords schnell ins Geld gehen kann.

Es lohnt sich also, langfristig in guten Content zu investieren und exzellente SEO-Texte zu schreiben (oder auch schreiben zu lassen).

Worauf du dabei grundsätzlich achten solltest, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Für deine Pinnwand: Tipps für guten Content

Du sollst deinen Lesern mit deinen Texten einen Mehrwert bieten. Das ist die goldene Regel, die immer gilt, egal um welche Art von Text es sich handelt.

Du. Sollst. Einen. Mehrwert. Bieten.

Viel hängt dabei von deiner Kompetenz für ein bestimmtes Thema ab. Bist du ein Rechtsanwalt für Immobilienrecht und kannst komplexe Themen so vermitteln, dass sie ein Laie versteht, der ein Haus kaufen möchte? Perfekt.

Doch nicht jeder ist eine Koryphäe auf jedem Gebiet, und manchmal will oder muss man ein Thema behandeln, das einem persönlich vielleicht nicht so liegt.

Dann kommt es auf deine Recherchefähigkeiten an. Kompetenz kann man sich aneignen – wenn man gründlich ist. Das ist immens wichtig, sonst merkt der Leser schnell, dass du nur versuchst, mit Halbwissen zu punkten, anstatt mit Fachkenntnis.

Ob du ein Experte bist oder einfach ein Informationsbedürfnis erkannt hast – jetzt kommen allgemeine Tipps, die dir dabei helfen, nützliche und spannende Inhalte zu erstellen:

Sei einzigartig!

„Unique Content“ ist Marketingsprech, an dem kein Texter vorbeikommt. Einzigartige Texte sind von Natur aus dazu in der Lage, Informationen zu transportieren, die es in dieser Form noch nicht gibt.

Jedoch ist es in Zeiten des Internets schwer, als Erster über etwas komplett Neues zu schreiben. Außer vielleicht, du bist Elon Musk oder hast gerade den Bitcoin erfunden.

Für alle anderen kann es sich lohnen, bereits bestehende Inhalte durch eine andere Perspektive anzureichern.

So gibt es vielleicht Texte zum Thema „Immobilienkauf“, die einem Kaufinteressenten das nötige Wissen vermitteln, aber die Sicht des Verkäufers völlig aussparen. Wer beide Perspektiven berücksichtigt, betrachtet das Thema ganzheitlich – und liefert einen Mehrwert.

Außerdem kann es sich lohnen, auf aktuelle Entwicklungen bei einem bestimmten Thema einzugehen. So hatte etwa der sogenannte Mietendeckel in Berlin im Jahr 2020 enorme Auswirkungen für Wohneigentümer. Und ebenso ein Jahr darauf die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass der Deckel verfassungswidrig ist.

Sowohl die Einführung als auch das „Kippen“ des Mietendeckels waren hervorragende Gelegenheiten, ein auserzähltes Thema mit Aktualität aufzuladen.

Sei unterhaltsam!

Gute SEO-Texte transportieren nicht nur Inhalte. Ebenso schaffen sie es, dem Leser ein angenehmes Leseerlebnis zu bieten. Gerade bei einer trockenen Materie wirken ein lockerer Schreibstil, eine bildhafte Sprache und anekdotenhaftes Erzählen Wunder. Denn dein Text lässt sich leichter verarbeiten und besser speichern.

Das bedeutet nicht, dass du auf Teufel komm‘ raus witzig sein musst. Das geht meistens nach hinten los. Und verbiegen sollst du dich auch nicht, denn deine eigene Handschrift macht dich einzigartig. Aber hier und dort ein Augenzwinkern einzustreuen, hat noch niemandem geschadet. Als Merksatz kann gelten: Du sollst nicht langweilen!

Sei umfänglich!

Ein Thema ganzheitlich zu betrachten, lohnt sich aus vielen Gründen:

  1. Wenn du verschiedene Perspektiven einnimmst, wirst du keine Probleme haben, auf eine ausreichende Textmenge zu kommen. (Eher im Gegenteil, aber dazu später mehr.)
  2. Wenn du viel Platz für deine Gedanken hast, erliegst du nicht der Versuchung, lediglich Keywords permanent zu wiederholen („Keyword-Stuffing“), sondern setzt ganz natürlich eine ausreichende Anzahl von ihnen ein.
  3. Indem du wirklich alle Fragen zu einem Thema beantwortest, nimmst du deinem Leser jeden Grund, sich noch woanders umzuschauen. Das wiederum wirkt sich positiv auf dein Ranking aus.
  4. Auf Dauer wirst du dich zu einer Instanz für ein bestimmtes Thema entwickeln. Das führt dazu, dass du weiterempfohlen wirst und deine Leser zu dir zurückkehren. Du profitierst also auch durch den Aufbau deiner Marke.

Übrigens ist ein umfangreicher SEO-Text nicht zwangsweise ein langer. Denn je nach Kontext bzw. Suchintention kann man schon mit 700 Wörtern alles Wesentliche gesagt haben. Für andere Textarten, etwa Ratgeber, dürfen es auch gerne mal ein paar Tausend Wörter sein.

Aus SEO-Sicht wichtig: Schau dir die ersten drei Texte an, die für dein Keyword auf der Suchergebnisseite ganz oben ranken. Zähle die Wörter in jedem Text, addiere sie und teile sie durch drei. Dann schlägst du noch 10 % drauf und hast einen ungefähren Zielwert für deinen eigenen Text zu diesem Keyword.

Beachte dabei, dass du dabei gleiche Textarten miteinander vergleichst (Blogbeitrag mit Blogbeitrag, Rezept mit Rezept, Ratgebertext mit Ratgebertext usw.).

Sei qualitätsbewusst!

Ein text mit Vertipern und Fehlern, dass sollte nicht sein!

Wenn du deinen Text auf die Reise schickst, achte darauf, dass er präsentabel ist.

  • Keine Rechtschreibfehler.
  • Keine Grammatikfehler.
  • Kein schlechter Stil.

Aber was zählt, ist doch die Botschaft? Das ist prinzipiell richtig, aber es zählt auch die Verpackung. Umso mehr, wenn deine SEO-Texte eine hochwertige Dienstleistung oder ein hochwertiges Produkt verkaufen sollen.

Vielleicht kennst du die Situation: Du suchst bei einem sehr bekannten und sehr großen Online-Shop nach einem bestimmten Produkt. Die Bilder sind ansprechend, die User-Bewertungen positiv. Dann liest du die Beschreibung und denkst: Nanu?!, weil der Text nicht sorgfältig verfasst ist, sondern im schlimmsten Fall von einem schlechten Übersetzungsprogramm stammt.

Würdest du das Produkt kaufen? Vielleicht, aber dann müsste der Preis schon äußerst attraktiv sein.

Fehlerhafte Texte sind ein Ärgernis für den Leser, weil sie den Lesefluss hemmen und ein ungutes Gefühl erzeugen. Und sie sind ein Ärgernis für den Absender, weil sie eine mindere Qualität suggerieren.

Und das wiederum wirkt sich unmittelbar auf das Image und die Kaufabsicht aus.

Sei fokussiert!

Man kann es nicht oft genug sagen: Der Leser steht im Mittelpunkt deines Textes. Deshalb kommt es darauf an, dass du ihn mit deinem Content abholst. Zusätzlich solltest du ihm das Lesen so angenehm wie möglich machen. Durch eine gute Struktur, durch Aufzählungen, durch kurze Absätze.

Dein Leser soll eine positive Erfahrung sammeln, weshalb man beim SEO-Writing manchmal auch von UX-Writing spricht. (Das „UX“ steht für „User Experience“.) Das Ziel muss es sein, dass dein Leser deinen Text von vorne bis hinten durchliest, ohne zu stolpern – und ohne mittendrin abzuspringen.

UX-Writing ist eine eigene Disziplin im Texten, bei der es darum geht, den Leser an die Hand zu nehmen und ihn zu „führen“. Wichtig wird UX-Writing dort, wo nur wenig Platz für Text ist. Dann musst du sehr präzise arbeiten, beispielsweise im Check-out deines Online-Shops, wo die Absprunggefahr sehr hoch ist.

Tolle Beispiele für gelungenes UX-Writing findest du übrigens bei Mailchimp, einer Software für Marketing-Automatisierung.

Sei vernetzt!

Ein Thema, das nicht unbedingt mit der Erstellung von SEO-Texten zu tun hat, sind Backlinks. Hierunter versteht man Links, die von anderen Websites auf deinen Text verweisen. Diese Backlinks sind ein weiteres Signal für Google, dass hier jemand prima Content anbietet – denn warum sonst sollten andere darauf verweisen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, an Backlinks zu gelangen, von kostenfreien Verzeichnissen bis hin zu gekauften Links. Das soll an dieser Stelle aber keine große Rolle spielen.

Wichtig für deine Texterstellung ist: Wenn du gute Inhalte produzierst, wirst du zur Autorität in deinem Thema, die man gerne weiterempfiehlt. Insofern beeinflusst du mit starkem Content indirekt die Anzahl deiner Backlinks.

Sei relevant!

Relevanz ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sich jemand mit deinem Text auseinandersetzt. Aus Sicht einer Suchmaschine spielt vor allem eine Rolle, wie bedeutsam die Inhalte einer Website in Bezug auf die Suchanfrage sind. Je besser der Content zur Suchabsicht passt, desto höher rankt der Inhalt.

Dabei geht es übrigens nicht nur um Texte, sondern beispielsweise auch um Bilder  oder Videos. Zudem zählen auch der Meta Title, die Meta-Description oder Alt Tags für Bilder zu den Kriterien der Relevanzmessung.

SEO-Texte schreiben – die Vorbereitung

Nach den allgemeinen Tipps für guten Content gehen wir nun etwas konkreter auf die einzelnen Schritte der Texterstellung ein. Wie so oft im Leben beginnt auch bei SEO-Texten alles mit einer guten Vorbereitung.

Keyword-Recherche

Keywords sind wichtig für SEO-Texte.

Denn du möchtest schließlich gefunden werden, wenn der User ein bestimmtes Keyword eingibt. Deshalb gehört eine ausführliche Keyword-Recherche an den Beginn der Texterstellung.

Grundsätzlich kannst du SEO-Texte erstellen, die für ein bestimmtes oder auch für mehrere Keywords ranken sollen. Entsprechend deiner Zielsetzung stellst du dir die passenden Keywords zusammen.

Prinzipiell solltest du dich auf ein Haupt-Keyword konzentrieren, auf das sogenannte Fokus-Keyword. Zudem suchst du dir zwei bis drei unterstützende Keywords, die zu deinem Thema passen und nach denen häufig gesucht wird.

Tipp 1: Autovervollständigung von Google

Google selbst gibt durch die automatische Vervollständigung von Suchanfragen gute Hinweise, wonach Leute am häufigsten suchen, wenn sie ein bestimmtes Keyword eingeben. An folgendem Beispiel der Flugreisen erkennst du zugleich, wie aktuell Google ist – denn tatsächlich „schlägt“ Corona hier derzeit sogar Mallorca.

SEO Texte Schreiben

Diese Art der Abfrage liefert dir auch gleich mögliche Themenkreise für deinen Text. Im Beispiel siehst du, dass es viele User interessiert, ob man einen Corona-Test für eine Flugreise benötigt.

Außerdem wollen User offensichtlich eine Flugreise buchen, die nach Mallorca oder Griechenland geht. Zudem scheint das Thema Schwangerschaft und Flugreise mit Baby eine große Rolle zu spielen.

Diese Vorgehensweise eignet sich, um sogenannte „Longtail-Keywords“ zu identifizieren. Das sind Keyword-Kombinationen, die meistens aus ein bis drei Wörtern bestehen. Longtail-Keywords werden in der Regel seltener gesucht als Ein-Wort-Keywords. Sie besitzen dennoch großes Potenzial.

Denn erstens ist das Interesse des Users spezifischer, was dir ermöglicht, gezielter auf ihn einzugehen. Und zweitens ist die Konkurrenz vermeintlich kleiner, was deine Chancen auf eine gute Platzierung verbessert.

Tipp 2: Ähnliche Fragen

In den Suchergebnissen von Google siehst du je nach Suchanfrage auch einen Abschnitt, der „ähnliche Fragen“ enthält. Das erweitert den Kontext und zeigt dir, welche Fragen sich User stellen, die das Keyword eingegeben haben:

SEO Texte SERP

Wenn man eine der Fragen anklickt, um die Antwort zu sehen, öffnen sich automatisch weitere Fragen, die zu der angeklickten Frage passen:

Indem du erneut auf eine Frage klickst, hangelst du dich immer tiefer ins Thema hinein und holst dir Inspiration für deinen SEO-Text. Das Schöne dabei: Du bekommst echte Daten und musst nicht mutmaßen, womit sich deine Zielgruppe beschäftigt.

Tipp 3: Verwandte Suchanfragen

Weitere Ideen findest du am Ende der Suchergebnisseite von Google bei den „verwandten Suchanfragen“. Auch hier zeigt dir die Suchmaschine an, welche echten Suchanfragen von Usern es aktuell gibt:

Verwandte Suchanfragen

Übrigens ist es nicht nötig, sich im Text stoisch an die Keyword-Kombinationen zu halten, die von Google stammen oder die du aus anderen Quellen ermittelst.

Jeder, der einmal versucht hat, einen einigermaßen sinnvollen Satz zu schreiben, bei dem zwei Substantive aneinander gereiht werden (zum Beispiel „Flugreise Schwangerschaft“), weiß, was gemeint ist.

Google ist mittlerweile schlau genug zu erkennen, was der User sucht und ob ein Text die eigentliche Frage beantworten kann, zum Beispiel, ob eine Flugreise während der Schwangerschaft gefährlich ist.

Achte beim Schreiben auf einen natürlichen Schreibstil und befreie dich von den Fesseln, die dir deine Keyword-Recherche möglicherweise auferlegt.

Tool-Tipp für SEO-Texte: Wenn du Keywords recherchieren möchtest, schau dir einmal das – bis zu einem gewissen Grad kostenlose – Tool keywordtool.io an. Dabei setzt du den Sprachschalter auf „Global/English“. Auch der Keyword-Planner von Google ist hilfreich, setzt jedoch einen Ads-Account voraus.

Das Wichtigste zuerst – vom Boulevard lernen

Hast du dich einmal gefragt, warum Boulevard-Medien oftmals so dramatische Titelseiten haben, während als seriös geltende Tageszeitungen auf den ersten Blick fast langweilig daherkommen?

Das liegt daran, dass Tageszeitungen vielfach von Abonnenten leben und sich nicht jeden Tag aufs Neue verkaufen müssen. Anders ist es beim Boulevard. Weckt die Titelseite kein Interesse, gibt es keinen Käufer.

Auch wenn du nicht gleich dramatisieren und übertreiben musst – eine gute Headline ist essenziell, auch für deinen SEO-Text. Denn im Internet ist dein Leser nur einen Klick vom Absprung zur Konkurrenz entfernt. Deshalb baust du deinen Text am besten so auf, dass er nicht nur wahrgenommen, sondern auch bis zu, Ende gelesen wird.

Und das geht so:

  1. Eine gute Headline weckt das Interesse.
  2. Der erste Satz zieht den Leser in den Text hinein.
  3. Eine luftige Struktur mit Zwischenüberschriften, Aufzählungen und Grafiken nimmt dem Leser die „Angst vor der Bleiwüste“.
  4. Der letzte Satz bildet die Klammer zur Headline oder zum ersten Satz, damit der Text in sich rund ist.

Inhaltlich kannst du dich an der Regel für eine Pressemitteilung orientieren: der umgekehrten Informationspyramide.

  • Das Wichtigste gehört an den Anfang: Überschrift und Einstieg.
  • Daran schließen sich die Kerninformationen an.
  • Im weiteren Verlauf folgen die Details.
  • Zum Schluss kommen Hintergründe, ein Fazit und gegebenenfalls ein einordnender Kommentar.
  • Wenn es passt, gibst du außerdem einen Ausblick oder einen Verweis auf weitere spannende Inhalte, die die Leser bei dir finden.

Dieser Aufbau eignet sich nicht für jede Art von Text, aber doch für viele. Probiere aus, ob du dich damit wohlfühlst und verfeinere den Aufbau je nach deinem persönlichen Bedürfnis.

Arbeiten mit Struktur – erst der Plan, dann der Text

Bei der Erstellung eines Textes ist man oft verlockt, einfach drauf loszuschreiben. Man hat viele Ideen im Kopf, die aufs Papier müssen, bevor man sie vergisst.

Für dein Schreibtraining ist dieses Vorgehen wunderbar.

Für einen echten Text kann die Methode für viel Ärger sorgen.

Denn gerade, wenn man ein Thema umfassend beleuchten will, ist die Gefahr groß, dass man sich verzettelt, wenn man es „einfach laufen lässt“. Im schlimmsten Fall gibt es keinen roten Faden und du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Dagegen gibt es ein Rezept: Disziplin und Struktur.

Das mit der Disziplin ist ziemlich leicht. Du solltest dir einfach angewöhnen, bei längeren Textstücken immer erst die Struktur zu entwickeln, bevor du loslegst. So ordnest du deine Gedanken, kannst Zusammenhänge überblicken und herstellen und ersparst dir sehr viel Zeit bei der Überarbeitung.

Eine gute Struktur gibt dir Halt. Deswegen solltest du für die Planung genügend Zeit investieren.

Deine Struktur unterteilt deine Inhalte in verschiedene Abschnitte. Das ist wichtig, damit deine Leser deinen Text nach den wesentlichen Informationen „scannen“ können. Sie macht deinen Content also leichter verdaulich, was wiederum die Chancen erhöht, dass Leser in deinen Text einsteigen und länger dabeibleiben.

Hierauf solltest du beim Entwickeln deiner Struktur achten:

Beantworte die Fragen deiner Leser

Wie mehrfach betont, soll dein SEO-Text das Informationsbedürfnis deiner Leser befriedigen und deren Fragen beantworten. Wenn du dich fragst, was sich deine Leser fragen, findest du die passenden Antworten in einem kostenlosen Tool, das sich „Answer the Public“ nennt.

Auf der schlicht gehaltenen Website gibst du ein Keyword ein und stellst die beiden Wahlschalter auf „Germany“ für das Land und „Deutsch“ für die Sprache. Dann erhältst du tagesaktuelle Ergebnisse für dein Keyword, sauber unterteilt nach wo, warum, wohin, was, wer, welche und wann.

Du siehst also, was die User in Verbindung mit deinem Keyword beschäftigt. Analysiere, welche Fragen im Kontext deines Textes Sinn ergeben und verwende sie in deinem Text – zum Beispiel als Zwischenüberschriften.

Verwende ausreichend Zwischenüberschriften

Zwischenüberschriften sorgen dafür, dass deine Leser den Text thematisch durchdringen und zu den für sie relevanten Informationen springen können. Es gibt für jeden Text genau eine Hauptüberschrift (H1) und beliebig viele Zwischenüberschriften, die hierarchisch von H2 bis H6 reichen.

Wichtig: Du solltest bei der Hierarchie deiner Zwischenüberschriften keine Sprünge machen und beispielsweise nach einer H2 eine H4 setzen. Außerdem solltest du darauf achten, dass du immer mindestens zwei Headlines in der tieferen Hierarchiestufe hast.

So sieht ein exemplarischer Aufbau aus:

  • H1
    • H2
    • H2
      • H3
      • H3
      • H3
    • H2
      • H3
      • H3
        • H4
        • H4
        • H4

Setze Sprungmarken ein

Neben der optischen Struktur gibt es mit den sogenannten Sprungmarken eine weitere Option für mehr Komfort beim Lesen. Das bietet sich besonders für längere Inhalte an. Über eine Sprungmarke schlägst du innerhalb deines Textes eine Brücke von einem Abschnitt zu einem anderen. Für deine Leser ist das eine bequeme Abkürzung.

Zudem erweiterst du mit Sprungmarken dein SEO-Potenzial. Denn unter Umständen liest Google die Sprungmarken aus und zeigt sie bei deinem Suchergebnis an. Das gibt dem User noch mehr Informationen zu den Inhalten, die er in deinem Text erwarten kann. Und es lässt ihn per Klick aus dem Suchergebnis direkt an die richtige Stelle springen.

Eine Garantie dafür, dass deine Sprungmarken in den Suchergebnissen auftauchen, gibt es jedoch nicht.

Nutze deine Headlines – aber mit Bedacht

Überschriften geben Orientierung und sind ein guter Ort, um (Longtail-)Keywords unterzubringen. Platziere diese möglichst weit vorn. Verwende außerdem Ziffern statt ausgeschriebener Zahlen. Das ist schneller und leichter zu verarbeiten.

Achte zudem darauf, dass deine Headlines spannend sind, aber übertreibe es nicht. Headline-Clickbait ist 2014! Damals gab es – vor allem auf der Website von „heftig.co“ – häufig Überschriften dieser Sorte:

„9 Tipps für XYZ, Tipp 5 konnte ich selbst nicht glauben“

oder

„Als der Vater sagt, dass es Kartoffeln gibt, mault sein Sohn. Was der Hund dann macht? Hammer!“

Die Absicht dahinter ist klar: Neugier wecken, Klicks erzeugen, Werbeumsätze generieren.

Mittlerweile kennt man diesen Stil und vermutet hinter derartigen Headlines in der Regel keine wertvollen Inhalte.

Ein Beispiel sollte man sich deshalb zwar nicht daran nehmen, aber es lohnt sich in jedem Fall, sich mit der Mechanik vertraut zu machen.

SEO-Texte erstellen – jetzt geht’s ans Schreiben

Nachdem du dich gründlich vorbereitet hast, bist du bestens gewappnet, um ans Werk zu gehen – und einen SEO-Text zu erstellen, den man gut findet.

Dabei solltest du einen Schreibstil wählen, der zu deiner Leserschaft passt, ohne dich dabei verbiegen zu müssen. Denn wichtig ist, dass dein Text authentisch rüberkommt.

Denke außerdem daran, dass deine Leser deinen Text eventuell auf einem Smartphone lesen. Das bedeutet weniger Platz und Hochformat. Und dies bedeutet: kürzere Sätze und kürzere Absätze.

Wie du mehr aus deinem Text herausholst, verraten dir die folgenden Tipps:

Tempowechsel

Generell solltest du darauf achten, dass du im Tempo variierst und mal kürzere, mal längere Sätze schreibst. Sei dabei prägnant. Und verzichte auf Geschwafel. Monotonie ist anstrengend für den Leser und macht es ihm auf Dauer immer schwerer, deinen Gedanken zu folgen.

Und das willst du nicht.

Denn du schreibst für deine Leser.

Schreibe in Bildern

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Und Bilder bleiben bei deinen Lesern hängen. Wenn du Bilder erzeugen möchtest, benutzt du einen einfachen Trick:

Du verzichtest auf Adjektive.

Denn Adjektive sind große Verallgemeinerer und Freunde des Ungefähren. Nimm zum Beispiel diesen Satz:

Das Wetter war schön und er trank ein kaltes Bier.

Klar, damit kann jeder was anfangen. Aber so richtig eingängig ist der Satz nun auch nicht, oder? Wenn du auf „schön“ und „kalt“ verzichten müsstest und keine Adjektive verwenden dürftest – wie könnte der Satz dann aussehen?

Vielleicht so?

Der Himmel hatte sämtliche Wolken verscheucht, um der Sonne Platz zu bereiten, die sich nun mit ihrer ganzen Kraft in den Vordergrund schob. Es war einer der Tage, an dem das Bier, das er jetzt in einem Zug trank, nicht nur seine Kehle erfrischte, sondern auch seinen Geist.

Das zweite Beispiel ist plakativer, konkreter und damit nachhaltiger. Das Bild, das beim Lesen des Satzes im Kopf entsteht, ist viel stärker als im ersten Beispiel.

Es ist nicht leicht, auf Adjektive zu verzichten, weil es mit ihnen deutlich bequemer ist, als ohne sie. Versuche dennoch, einmal bewusst auf Beiwörter zu verzichten und finde heraus, welche starken Bilder du auf diese Weise erschaffst.

Setze aktiv und passiv bewusst ein

Immer wieder ist zu hören, dass man möglichst aktive Verben verwenden solle. Und passive meiden. Denn aktive Verben erzeugen Handlung und treiben einen Text voran, während passive Verben eher als bremsend empfunden werden bremsen.

Allerdings kommt es immer auf die Absicht an, siehe folgendes Beispiel:

„Nun, da der Abschlussbericht erneut kontrolliert wurde, muss zugegeben werden, dass Fehler gemacht worden sind.“

Hm.

Warum verwendet man diese Passivkonstruktion? Man könnte doch auch sagen:

„Ich habe den Abschlussbericht gelesen und muss zugeben, dass ich einen Fehler gemacht habe.“

Aber dann würde man etwas eingestehen, was man ganz offensichtlich nicht eingestehen will.

Während aktive Verben immer den Handelnden hervorheben, unterstreichen passive Verben die Perspektive des Empfängers oder des Opfers.

Ganz allgemein ist ein aktiver Sprachstil lebhafter und spannender. Aber das dosierte Passiv hat auch seine Berechtigung.

Viele Nomen verderben den Brei.

Vermeide, wo es geht, den Gebrauch von Nomen und Nominalisierungen. Denn Verben salzen die Suppe, sind lebhaft und anschaulich.

Allerdings kommt es auf die Textart an. Ein Gesetzestext hat einen anderen Anspruch als eine Reportage. Er muss genau sein und möglichst keinen Raum für Interpretationen lassen.

Aber in der Regel liest sich der Verbalstil angenehmer als der Nominalstil. Du erkennst dein Optimierungspotenzial an den typischen Endungen wie -ung, -keit, -heit oder -ling.

Triffst du auf solche Endungen, wenn du deinen Text redigierst, überlege, ob du den Satz nicht anders formulieren kannst.

Der letzte Schliff zum SEO-Text – das Editieren

Wenn du mit der Rohfassung deines Textes fertig bist, gönnst du dir einen Moment der Erholung. Denn dann kommt der wichtigste Teil, für den du konzentriert und ausgeruht sein solltest.

Du hast ein gutes Fundament gelegt. Mit dem Feinschliff gehst du nun den letzten Schritt zum perfekten SEO-Text:

Murder your Darlings

Vielleicht hast du beim Schreiben festgestellt, dass dir bestimmte Formulierungen oder Satzkonstruktionen besonders gut gefallen. Beim nochmaligen Drüberlesen aber passt das nicht mehr so richtig ins Gesamtbild?

Dann wird es Zeit für einen Vorgang, den Schriftsteller „Murder your Darlings“ nennen. Das klingt martialisch, ist aber harmlos.

Verabschiede dich von Passagen, die nicht passen, auch wenn es schmerzt. Dein Text wird es dir danken.

Weg mit Wiederholungen

Einmal im Schreibfluss kann es passieren, dass du bestimmte Wörter häufig und dicht nebeneinander verwendest. Das ist ganz natürlich. Aber nicht schön.

Versuche, schon beim Schreiben auf Synonyme zu setzen. Das klingt nicht nur besser, das erweitert auch dein „SEO-Spektrum“ bezüglich deiner Keywords.

Gerade bei längeren Texten ist es sehr mühselig, die Dopplungen „zu Fuß zu erkunden“. Zum Glück gibt es Werkzeuge, die dich bei dieser Arbeit unterstützen.

Schau dir diesbezüglich die Software „Papyrus“ an. Sie hat ihren Preis, ist aber mit vielen nützlichen Funktionen ausgestattet, wie etwa dem Stil-Check. Hier stellst du deinen persönlichen „Strenge-Grad“ ein und lässt das Tool deinen Text analysieren.

Danach siehst du, wo und wie du optimieren kannst – beispielsweise durch farblich hervorgehobene Wortwiederholungen. Praktisch: Direkt aus dem Tool kannst du nach Synonymen suchen und die angezeigten Wörter ersetzen.

Weg mit Schreibfehlern

Vertipper lassen sich beim schnellen Arbeiten kaum vermeiden. Nutze daher unbedingt ein Tool, das deinen SEO-Text abschließend untersucht und dir potenzielle Rechtschreib- und Grammatikfehler anzeigt. („Potenziell“ deshalb, weil man diesen Tools nicht immer zu einhundert Prozent vertrauen sollte. Einen guten Anhaltspunkt geben sie allemal.)

Sicherlich hat dein Schreibprogramm bereits eine entsprechende Funktion mit an Bord. Zusätzlich oder alternativ kannst du entweder den Duden-Mentor nutzen oder das LanguageTool. Letzteres ist praktisch, weil du es an deinen Browser andocken und auch direkt in Microsofts Word verwenden kannst.

Beide Tools sind kostenpflichtig, wenn du vernünftig mit ihnen arbeiten willst. Aber die Ausgabe lohnt sich, vor allem, wenn du häufiger SEO-Texte erstellst.

Weg mit Füllwörtern

anscheinend, ausnahmslos, augenscheinlich, ausdrücklich, bei weitem, besonders, bestenfalls, bestimmt, demgegenüber, echt, eigentlich, einfach, einigermaßen, einmal, endlich, erheblich, etwa, etwas, fast, folgendermaßen, fortwährend, fraglos, freilich, ganz gewiss, ganz und gar, gelegentlich, genau, gerade, geradezu, gesagt, gewiss, gewissermaßen, gewöhnlich, gleichsam, grundsätzlich, gänzlich, hervorragend, hier und da, im Prinzip, in Wahrheit, in aller Deutlichkeit, in der Regel, in diesem Zusammenhang, in etwa, in gewisser Weise, infolgedessen, inzwischen, irgendwann, irgendwie, irgendwo, kaum, keinesfalls, keineswegs, letzten Endes, letztendlich, mal, man könnte sagen, manchmal, maßgeblich, mehrere, meist, meistenteils, mutmaßlich, möglicherweise, nachhaltig, natürlich, nicht wahr, nichtsdestotrotz, nichtsdestoweniger, nie, niemals, normalerweise, nun, nur, offenbar, offenkundig, oft, ohne Umschweife, ohne Zweifel, plötzlich, praktisch, regelrecht, relativ, ruhig, schon, sehr, selbstredend, seltsamerweise, sicher, sicherlich, sogar, sogleich, sonst, sozusagen, streng, unbedingt, ungefähr, unlängst, unsinnige, ursprünglich, vergleichsweise, vielfach, vielleicht, vollkommen, wahrscheinlich, weitgehend, wenige, wenigstens, wieder, wieder einmal, wirklich, wohl, ziemlich, zugegeben, zweifellos, zweifelsohne

Setze Akzente, Anker, Atempausen

Beim Schreiben erkennt man nicht auf den ersten Blick, wo man Sätze aufspalten kann. Wo sich Fettungen oder Unterstreichungen anbieten. Oder wo man mit Listen und Aufzählungen arbeiten sollte.

Allerdings sind dies allesamt Gelegenheiten, um deinen SEO-Text noch besser zu strukturieren. Und um es deinen Lesern leichter zu machen. Nutze daher eine Runde Textrevision nur für Akzente und Auflockerungen.

Und das Keyword?

Vielleicht fragst du dich, was du nun eigentlich mit deinem Keyword oder mit deinen Keywords tun sollst? Denn schließlich hast du ja einigen Aufwand betrieben, um das passende Set zu identifizieren.

Wenn du dir deinen fertigen Text anschaust, wirst du feststellen, dass du sowohl dein Haupt-Keyword als auch deine unterstützenden Keywords bereits hier und dort untergebracht hast.

Alles andere wäre auch komisch, denn dann hättest du wohl am Thema vorbeigeschrieben.

Nichtsdestotrotz findest du bei deinen Keywords weiteres Potenzial, um deinen SEO-Text zu optimieren. Dabei hilft dir diese Checkliste:

  • Kommt dein Keyword in deiner H1 vor?
  • Steht es dort möglichst weit vorne?
  • Hast du dein Keyword ein-, zweimal in Zwischenüberschriften verwendet?
  • Kommt dein Keyword in den ersten 100 Wörtern deines Textes vor?
  • Findet sich dein Keyword im letzten Absatz deines Textes?

5x check? Prima!

Wenn dein Text diesen kurzen Test besteht, hast du vieles richtig gemacht.

Jetzt wird’s eng – die Keyworddichte

Vielleicht hast du schon mal was von dem Begriff „Keyword Density“, also Keyworddichte gehört? Das beschreibt, in welcher Häufigkeit das Keyword in Relation zur Textmenge vorkommen soll. Häufig findest du hier Kennzahlen, die sich zwischen zwei und drei Prozent bewegen.

Allerdings ist Google heute deutlich weiter als noch vor ein paar Jahren. Das heißt, dass Google nicht bewertet, wie häufig dein Keyword im Text vorkommt, um zu beurteilen, ob dein Text zum Keyword passt.

Vielmehr muss dein Text im Gesamtkontext funktionieren – und da kann es durchaus sein, dass die Keyworddichte geringer ausfällt und ein Text dennoch als relevant eingestuft wird.

Du möchtest dennoch mit einem Wert arbeiten? Dann versuche, bei einer Keyworddichte zwischen einem halben und einem Prozent zu landen.

Bilder nicht vergessen

Wenn du deinen Text mit Bildern schmückst, dient das der Struktur. Außerdem lassen sich bestimmte Inhalte anhand von Bildern einfach besser und eingängiger vermitteln. Darüber hinaus spielen Bilder auch im Rahmen der Optimierung eine Rolle. Denn nicht zuletzt Google präsentiert für viele Suchanfragen eine immense Anzahl an Bildern.

Nutze also die Gelegenheit und verwende Keywords in den Alt-Attributen („Alt Tags“) deiner Bilder. Achte dabei darauf, dass das Keyword auch zum Bildinhalt passt. Außerdem solltest du bei der Benennung der Bilddatei das Keyword verwenden – beispielsweise keyword-xyz.png. Eine weitere gute Gelegenheit bieten Bildunterschriften.

4 Augen sehen mehr als 2

Und sechs mehr als vier. Gerade bei längeren Texten oder solchen, an denen man lange arbeitet, verliert man irgendwann den Überblick. Auch bei der x-ten Revision rutschen Fehler durch, fast so, als wäre man dagegen immun. Deshalb ist es eine gute Idee, den eigenen Text von jemand anderem querlesen zu lassen.

Idealerweise spannst du hierfür zwei Personen ein: eine vom Fach und eine fachfremde. So beurteilst du einerseits, ob dein Text verständlich ist, auch wenn sich jemand nicht so gut im Thema auskennt. Und andererseits überprüfst du, ob du fachlich keinen Schnitzer gemacht hast.

Exkurs: WDF*IDF – was ist das?

Besonders bei SEO-Textern geht es häufig darum, einen Text nach WDF*IDF zu optimieren.

Äh, was?

Du findest online viele Erklärungen zu diesem Begriff. Im Grund geht es darum, die Relevanz des eigenen Contents im Verhältnis zum Content von anderen Quellen zu berechnen.

Es gibt einige Tools, die dich dabei unterstützen, SEO-Texte nach der Formel WDF*IDF zu erstellen. Fraglich allerdings, ob dir das etwas bringt. Denn viele Kritiker halten es aufgrund der technischen Möglichkeiten von Google für unangebracht, Texte auf dieser Basis zu erstellen. Wenn dich das Thema interessiert, findest du online viele Beiträge, die auf die Problematik genauer eingehen.

Hilfreiche Helfer

Apropos Tools: Ein weiteres Werkzeug für Texter – eines, das online funktioniert – ist die Textanalyse von Wortliga. Sie ist bis zu einer bestimmten Textmenge kostenlos, sodass du dir schnell einen ersten Eindruck verschaffen kannst. Nachdem du deinen Text in die Eingabemaske kopiert hast, prüft die Textanalyse deinen Content nach verschiedenen Kriterien.

Du siehst beispielsweise, wo du Passivkonstruktionen oder Adjektive verwendest, wo Sätze zu lang sind, wo es überflüssige Füllwörter gibt oder wo du im Nominalstil schreibst. Im Prinzip ist ein solches Tool genau der richtige Helfer für den Feinschliff.

Das Beste zum Schluss: Meta-Description und SEO Titel

Dein Text ist verfasst, überarbeitet, gecheckt und schließlich für gut befunden – hervorragend! Nun gilt es, den Content online zu bringen, ihn also auf deine Website oder deinen Blog zu stellen. Hierbei solltest du dringend darauf achten, dass du eine Meta-Description und einen SEO Titel hinterlegst – das sind die Inhalte, die später in auf der Suchergebnisseite als „Snippet“ zu lesen sind.

Der Title gehört zu den wichtigsten Faktoren für ein gutes Ranking. Deshalb solltest du dir hierbei Mühe geben. Überlege gut, wie du in einer Zeile zusammenfasst, was den Leser erwartet. Überlege ebenso, wie du das so ansprechend formulierst, dass dein Link auch geklickt wird.

Die Meta-Beschreibung ist der kurze Text, den du in den Suchergebnissen unter dem Titel siehst. Auch hier geht es darum, die Inhalte deines Textes so anzuteasern, dass der User dir einen Besuch abstattet. Für beides, SEO Title und Meta-Description, gibt es gewisse Anforderungen:

  • Für die Länge des Titels gilt ein Maximum von ca. 55 Zeichen oder 580 Pixeln.
  • Deine Meta-Beschreibung sollte nicht länger als 155 Zeichen oder 990 Pixel sein.

Und weil das per Hand ziemlich mühselig ist, verwendest du auch für die optimalen Metadaten ein kleines Tool. Den kostenlosen und selbsterklärenden SERP-Simulator findest du hier.

SEO-Texte schreiben – Fazit und Ausblick

SEO-Texte sind Texte mit der Eigenschaft, in Suchmaschinen gut gefunden zu werden. Es gibt keine Schablone, um solche Texte zu erstellen, wohl aber eine Menge Rüstzeug. Einiges davon konnten wir dir hoffentlich in diesem Beitrag vermitteln.

Lass‘ dich von den theoretischen Spielregeln jedoch nicht verunsichern. Du wirst gute Texte schreiben, wenn du für dein Thema brennst und wenn du für deine Leser schreibst. Das ist schon mehr als die halbe Miete. Alles andere versuchst du zu berücksichtigen, so gut es geht. Nach und nach und mit immer mehr Übung wird dir das SEO-Schreiben ins Blut übergehen.

Du solltest auf jeden Fall am Ball bleiben und dich auch über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Gerade Google ist für umfangreiche Updates bekannt, die selbst erfahrenen SEO-Profis immer wieder den Schweiß auf die Stirn treiben.

Wenn du feststellst, dass dir der Fokus auf SEO zu viel Zeit für andere wichtige Themen raubt, lagerst du die Content-Erstellung aus. Denn natürlich kann man auch SEO-Texte schreiben lassen, wenn man einen entsprechenden Dienstleister damit beauftragt.

SEO-Texte kaufen kann sich insbesondere dann lohnen, wenn du regelmäßig sehr viele Texte benötigst, beispielsweise für deinen Online-Shop oder für deinen Blog. Und immerhin weißt du jetzt schon mal, worauf es ankommt, wenn du SEO-Texte brauchst, die man gut findet.

Evoluce Geschäftsführerin
Sabine Herfurtner

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“Das Team von Evoluce nutzt Natural Language Processing (NLP) und Deep Learning Algorithmen. Mit Hilfe dieser Technolgien können wir die Texte generieren, die den Leser und Google überzeugen.“

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“Von künstlicher Intelligenz generierte Inhalte werden in einigen Jahren die Regel sein.”

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