SEO Tipps 2021 – Das Spannende an SEO ist, dass es immer wieder etwas Neues zu lernen gibt. Sowohl die Algorithmen der Suchmaschinen als auch die Vorlieben der Nutzer verändern sich ständig. Wer seinen Platz oben in den Suchergebnissen (SERP) behalten will, sollte sich deshalb besser nicht auf seinen Erfolgen ausruhen.

Dieser Beitrag bietet 16 starke SEO-Tipps für das Jahr 2021

  1. Favicon optimieren
  2. Orientierung an mobilen Endgeräten
  3. Schnelle Ladezeiten
  4. Intern verlinken
  5. Alte Beiträge nochmal veröffentlichen
  6. Längere Beiträge verfassen
  7. Mehr Zwischenüberschriften
  8. Nur 1 Keyword je Seite
  9. Besserer Schreibstil
  10. Keywords und Bilder
  11. Mit eigenen Bildern arbeiten
  12. How to und FAQ
  13. Die Google Search Console
  14. Mit der Suchintention arbeiten
  15. Brand-Building
  16. Die optimale Website-Struktur

Favicon optimieren

Bei diesem Tipp fragt man sich vielleicht: Wie beeinflusst das Favicon das Ranking einer Website? Zugegeben: Es hat nur indirekten Einfluss.

Trotzdem gehört die Optimierung des Favicons in die SEO Tipps 2021.

Denn so lässt sich mit geringem Aufwand der eigene Internetauftritt weiter verbessern. Ziel ist immer, dass der Nutzer auf die Website klickt! Gute Favicons sind demnach optisch ansprechend, gut erkennbar und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Orientierung an mobilen Endgeräten

Spätestens seit Googles „Mobile first!“ ist klar, wohin die Reise geht. Mobile Endgeräte werden immer wichtiger. Längst verwenden die Nutzer Handy und Tablet häufiger als Laptop oder PC. Deshalb gilt:

2021 sollte jede Website für mobile Endgeräte optimiert sein!

Es gibt hierfür viele nützliche Plug-Ins, die die Umstellung erleichtern können.

Schnelle Ladezeiten

Zu den Ranking-Faktoren gehört auch die Ladezeit einer Website. Google prüft, wie schnell die Inhalte einer Seite laden und straft die langsamen Websites im Ranking ab.

Weil dieser Rankingfaktor immer noch oft vergessen wird, kann man sich hier leicht einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb verschaffen.

Die Ladezeit der eigenen Internetpräsenz lässt sich leicht mit Googles PageSpeed Insights überprüfen. Das Tool gibt zudem auch Tipps für die individuelle Optimierung einer Website.

Intern verlinken

Interne Links im SEO Text helfen den Nutzern dabei, sich auf einer Website zu orientieren. Für den Webmaster bieten sie die Möglichkeit, bestimmte Inhalte in den Fokus zu rücken und die Verweildauer eines Besuchers zu erhöhen.

Wichtig ist dabei, dass ein interner Link auf einen relevanten und passenden Inhalt verweist. Verlinkungen, die willkürlich gesetzt werden, tragen nicht zum Erfolg der Website bei.

Alte Beiträge nochmal veröffentlichen

Es kann sinnvoll sein, alte Texte noch einmal neu zu veröffentlichen. Das lohnt sich immer dann, wenn in der Vergangenheit ein Beitrag richtig gut gelungen ist und das Thema nach wie vor Relevanz hat.

In einem solchen Fall kann man den Text einfach aktualisieren und dann wieder neu ins Netz stellen. Dabei sollte man unbedingt wieder dieselbe URL verwenden.

So lässt sich mit geringerem Aufwand wieder neue Aufmerksamkeit gewinnen. Macht man alles richtig, steigt die Website im Ranking und die Besuchszahlen nehmen zu.

Längere Beiträge verfassen

Ein langer Beitrag hat viele Vorteile. Zum Beispiel besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass ein Außenstehender auf darauf verlinkt (Backlinks). Schließlich bieten gerade die längeren Texte, die ein Thema detailliert behandeln, echten Mehrwert.

Es ist äußerst schwer, dieses Ergebnis mit einem Text von beispielsweise 300 Wörtern zu erreichen.

Mehr Zwischenüberschriften

Sobald ein Text etwas länger wird, empfiehlt es sich, mit Zwischenüberschriften zu arbeiten. Dem Nutzer wird damit die Orientierung erleichtert. Im Idealfall macht sich das in Form einer längeren Verweildauer bezahlt.

Auch das Suchmaschinenranking kann mit Zwischenüberschriften verbessert werden. Denn Google analysiert jeweils einzeln den Bereich zwischen zwei Zwischenüberschriften und sucht dabei nach Keywords. Die sollten hier sinnvoll platziert werden.

Keyword Stuffing ist allerdings unbedingt zu vermeiden!

Nur 1 Keyword je Seite

Es wird heute zum Glück nicht mehr von den Suchmaschinen belohnt, wenn ein Text extrem viele Keywords enthält. Stattdessen sollten Beiträge immer für die Nutzer geschrieben werden. Im Klartext heißt das:

Ein guter Beitrag behandelt im Wesentlichen nur ein Thema. Das Hauptkeyword der Seite ist mit diesem Thema identisch.

Besserer Schreibstil

Natürlich umfassen die SEO Tipps 2021 nicht nur technische Aspekte. Schließlich geht es bei SEO nicht zuletzt um gute Texte.

Im Idealfall arbeitet man permanent an seinem Schreibstil. Ein guter Stil ist bei Suchmaschinenoptimierung nicht unbedingt ein besonders eleganter, beeindruckender.

Sich gewählt ausdrücken zu können, ist toll, aber wenn es am Verständnis und am Interesse der Nutzer vorbeigeht, ist das kein guter Stil im Sinne von SEO.

Guter Stil ist das, was beim Nutzer ankommt, was beim Nutzer hängenbleibt, was den Nutzer dazu bringt, wiederzukommen!

Man sollte sich also viel eher an den Sprech- und Schreibgewohnheiten der Zielgruppe orientieren als an literarischen Vorbildern, die wahrscheinlich in einer ganz anderen Branche unterwegs sind.

Das Folgende kann dabei helfen, den eigenen Schreibstil im Sinne von SEO zu verbessern:

  • Die Sätze sollten in der Regel eher kurz sein (10-15 Wörter).
  • Fehler in Grammatik, Rechtschreibung oder Ausdruck unbedingt vermeiden. Das wirkt unseriös!
  • Wichtige Inhalte durch Fettdruck hervorheben. Das erleichtert das Querlesen.
  • Nicht zu viele Passivsätze (am besten nur in 10 % des Textes)
  • Keine Wörter auseinanderschieben, die dem Sinn nach zusammengehören (etwa durch lange Einschübe, Klammer, Aufzählungen etc.)
  • Lieber wenig Nominalstil. Das liest sich schnell sehr steif!

Keywords und Bilder

Durch ihre Metadaten bieten Bilder die Chance, das eigene Keyword an wichtiger Stelle zu positionieren. Dementsprechend sollte das Hauptkeyword möglichst an allen geeigneten Stellen vorkommen: Also im Alt-Tag, im Dateinamen des Bildes und in der Bildunterschrift.

Mit eigenen Bildern arbeiten

Die Metadaten von Bildern zu nutzen, ist besonders vorteilhaft, wenn es sich um eigene Bilder handelt. Denn diese haben auch bei der Bildersuche von Google die Chance auf ein gutes Ranking. Stockfotos hingegen können sich dort nicht durchsetzen.

Schließlich sind sie auch auf vielen anderen Websites im Netz zu finden und oft relativ nichtssagend.

Daraus folgt also:

Es sollten nach Möglichkeit immer eigene Bilder verwendet werden, sofern die Qualität ausreicht und der thematische Bezug gegeben ist.

How to und FAQ

Es ist erst seit Kurzem möglich, Frequently Asked Questions (FAQs) in die Suchergebnisse einzubinden. Häufige Fragen zum gesuchten Keyword werden auf diese Weise bereits durch das Google Snippet beantwortet.

Websites, die an dieser Stelle der Suchergebnisse angezeigt werden, bekommen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Die Voraussetzung, um so weit oben zu ranken, ist die Verwendung von strukturierten Daten (Schema Tags).

Dasselbe gilt auch für die How-to-Rubrik. Sie wird von Google inzwischen ebenfalls bereits in den Suchergebnissen angezeigt.

Die Google Search Console

Die Google Search Console hat viele nützliche Funktionen. Unter anderem zeigt sie dem Webmaster alle Suchbegriffe an, für die seine Website rankt.

Dabei kommt es nicht selten zu der einen oder anderen Überraschung. Denn oft werden dabei auch Suchbegriffe aufgelistet, die vom Webmaster vorher wenig oder gar nicht beachtet wurden.

Hat eines dieser neu entdeckten Suchwörter ein hohes Ranking, ist diese Information überaus wertvoll!

Es ist dann oft sehr einfach möglich, die entsprechende Seite zu überarbeiten und in Hinblick auf das Suchwort zu optimieren. Auf diese Weise lässt sich das Ranking dann vielfach noch weiter verbessern.

Mit der Suchintention arbeiten

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung lebt davon, die Suchintention der Nutzer zu verstehen, die aus hunderten Suchergebnissen eine bestimmte Website aussuchen und anklicken.

Alle SEOMaßnahmen, die Besucher auf die eigene Internetseite führen sollen, müssen letztlich genau zu dem Inhalt passen, der dort geboten wird.

Anders gesagt: Man sollte den Nutzern nur etwas anpreisen, was man später auch vorweisen kann. Andernfalls gibt es zwar vielleicht hohe Besucherzahlen, aber die Interessenten werden nicht zu Kunden – weil sie das, was sie eigentlich suchen, nicht gefunden haben.

Brand-Building

Eine Marke aufzubauen, ist ein großer Aufwand. Doch langfristig macht es sich bezahlt. Wer sich einmal einen Ruf als Autorität erarbeitet hat, dem ist Sichtbarkeit im Netz gewiss.

Idealerweise hat man irgendwann einen Stamm aus treuen Kunden, Lesern, Followern, Abonnenten usw. Diese Nutzer finden dann nicht zufällig den neuesten Beitrag über ihre Suchintention – sondern sie schauen unabhängig von einer konkreten Suchintention auf der Website nach, ob es einen neuen Beitrag gibt!

Um sich selbst als Marke zu etablieren, sollte man oft in den Sozialen Medien präsent sein und dort als Experte auftreten.

Wichtig ist außerdem, dass für die Nutzer die eigene thematische Ausrichtung klar wird, gewissermaßen das „Fachgebiet“. Auch Seriosität und Wiedererkennungswert sind unabdingbar.

Die optimale Website-Struktur

In eine gute Seitenstruktur sollte man auf jeden Fall viel Zeit investieren – am besten direkt von Anfang an.

Es sollte dem Nutzer so einfach wie möglich gemacht werden, sich auf der Website zurechtzufinden.

Wenn das nämlich der Fall ist, wird der Nutzer sich länger auf der Seite aufhalten (Verweildauer), eher etwas kaufen und die Website eher verlinken oder weiterempfehlen.

Die genannten 16 SEO Tipps 2021 dienen als Leitfaden für einen erfolgreichen Start in die Suchmaschinenoptimierung.