WordPress SEO – lässt sich mit dem Content-Management-System WordPress eine Website erstellen, die nicht nur die Bedürfnisse der User erfüllt, sondern auch in Suchmaschinen gut positioniert ist? Die Antwort lautet: Ja. Und das ist auch nicht verwunderlich. Schließlich erstellen mehr als 30 % aller Webmaster ihre Webpräsenz mithilfe dieses umfangreichen Baukastens.

Und aufgrund der Popularität ist die „Verträglichkeit“ mit SEO ein integraler Bestandteil des Systems. Allerdings verspricht der Einsatz von WordPress allein noch keinen Platz an der Spitze der Suchergebnisse. Denn die erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung erfordert auch mit WordPress noch jede Menge Arbeit. Wie man dabei vorgeht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

  1. WordPress SEO – Hosting mit WordPress (inklusive Checkliste)
  2. WordPress-Themes
  3. WordPress-Plugins für SEO
  4. WordPress SEO: Das Fundament
  5. Aufbau einer starken Website
  6. SEO mit WordPress: Die Feinheiten

Im Folgenden stellen wir dar, wie man mit WordPress effektives SEO betreibt und beginnen zunächst mit den Grundlagen.

1. WordPress SEO – Hosting mit WordPress

Sowohl für WordPress-Anfänger als auch für Fortgeschrittene ist das sogenannte „Wordpress Managed Hosting“ meist die bequemste Lösung. In einem solchen Fall läuft die Website auf einem Server, der an die Anforderungen von WordPress ganz genau angepasst ist.

Entsprechend muss man sich nicht selbst darum kümmern, den Server zu warten, sondern kann sich ganz auf Content-Erstellung und SEO konzentrieren. Weil nachlässig konfigurierte Server eine Website schnell zum Opfer von Hackern machen, lohnt es sich, das Hosting an Profis abzugeben.

Spezialanbieter bevorzugen

Allerdings ist in diesem Zusammenhang von Universal-Anbietern, die man häufig in der Werbung sieht, abzuraten. Besser ist es, einen Provider zu wählen, der sich tagtäglich mit dem WordPress-Hosting auseinandersetzt. Es gibt verschiedenste Anbieter für WordPress-Hosting, sowohl lokal als auch überregional. Diese Kriterien sollte man bei der Auswahl beachten:

  • Die Website ist durchgehend online, damit es nicht zu Ausfallzeiten kommt.
  • SSL-Zertifikate sind standardmäßig installiert.
  • Ein Content Delivery Network ist mit dabei, was vor allem bei internationaler Ausrichtung wichtig ist.
  • Ein Caching Layer ist ebenso integriert, wie http/2 und PHP 7, um kurze Ladezeiten zu ermöglichen.
  • Es gibt Zugriff auf eine „Staging Area“, damit die Website auch online bleibt, während man in WordPress Änderungen vornimmt.
  • Es gibt regelmäßige Backups für die Datensicherung.
  • Ein schnelles, effizientes Hosting-Backend wird bereitgestellt.
  • Der Kundendienst ist gut erreichbar und erfolgt durch WordPress-Fachleute.

Die Preise variieren von Anbieter zu Anbieter, und letzten Endes kommt es immer auf den Umfang der enthaltenen Leistungen an. Zudem sollte man sich die Frage stellen, ob man seine Website in Europa bzw. Deutschland hostet oder beispielsweise in den USA. Hier kommt vor allem die Datenschutzgrundverordnung ins Spiel, die man beim Umgang mit Fremddaten beachten sollte.

Bei den Preisen findet man Angebote, die weniger als fünf Euro im Monat kosten, nach oben ist die Grenze mehr oder weniger offen, je nachdem für welchen Leistungsumfang und welchen Anbieter man sich entscheidet.

Langfristig zahlt es sich beim WordPress SEO auf jeden Fall aus, für ein sicheres und verlässliches Hosting ein bisschen mehr Geld auszugeben.

2. WordPress-Themes

WordPress wird auf der ganzen Welt von Millionen von Menschen verwendet. Das bringt den Vorteil, dass es zahllose Möglichkeiten gibt, die eigene Website mit Extras anzureichern und individuelle zu gestalten. Letzteres geschieht, indem man ein sogenanntes „Theme“ einsetzt, also eine Art Baukasten für den Motor und das Erscheinungsbild der Website.

Für die Auswahl des richtigen Themes sollte man ausreichend Zeit einplanen, denn man legt damit praktisch das Fundament für alles Weitere, auch in Bezug auf WordPress SEO. Hinzu kommt, dass man wahrscheinlich Schwierigkeiten hat, zu einem anderen Theme zu wechseln, wenn man sich bereits an ein bestimmtes gewöhnt hat.

In Bezug auf WordPress SEO sollte man diese Punkte beachten, um ein geeignetes Theme auszuwählen:

  • Die Programmierung sollte fehlerfrei sein. Das ist für Laien nur schwer zu überprüfen, hilfreich sind jedoch die Einschätzungen von Nutzern, die das Theme bereits verwenden.
  • Eine gute HTML-Überschriftenstruktur (H1 – H6) sollte möglich sein.
  • Das Theme sollte schnelle Ladezeiten ermöglichen und entsprechend strukturiert sein.
  • Es sollte über Responsive Webdesign verfügen, um die optimale Darstellung auf allen Endgeräten zu gewährleisten.
  • Außerdem sollten wichtige Features bereits enthalten sein, etwa ein „Layout-Builder“, der das Design über „Drag&Drop“-Elemente erleichtert.

WordPress-Themes testen

Wie ein Theme bezüglich dieser Kriterien abschneidet, lässt sich wie folgt testen:

  • Mit WebPageTest.org überprüft man die Geschwindigkeit einer Demo-Seite. Darauf kommt es hierbei an:
    • Speed-Index unter 2000
    • Benotung mit „B“ oder besser
    • der Erstaufruf der Seite dauert maximal 3 Sekunden
  • Responsive Webdesign lässt sich mit Browserstack testen
  • Mit der Chrome-Erweiterung SEO Meta in 1 Click überprüft man die HTML-Struktur:
    • Ist nur eine H1 vorhanden?
    • Sind die HTML-Überschriften entsprechend der korrekten Hierarchie angeordnet?
    • Kommen Überschriften nur in den Hauptinhalten vor?
    • Sind Footer, Sidebar und Navigation frei von Überschriften?
  • Ist das Theme bereits so ausgestattet, dass man auf den Einsatz einzelner Plugins verzichten kann? (Je mehr Plugins man verwendet, desto größer ist das Konfliktpotenzial.)
  • Enthält das Theme alle Features, die man für den Aufbau seiner Website benötigt?
  • Gibt es einen Kundendienst für Fragen und existiert ein aktives Support-Forum?
  • Arbeiten die Entwickler des Themes kontinuierlich an Verbesserungen?

Sie sollten Ihr Theme auf jeden Fall mit Bedacht auswählen, denn das spart im Nachgang viel Zeit und Mühen, wenn man beim WordPress SEO nicht permanent in puncto Ladezeiten und Onpage-SEO nachjustieren muss.

3. WordPress-Plugins für SEO

WordPress SEO ist neben SEO Texten ein so wichtiges Thema, dass es hierfür bereits eine Reihe von Plugins gibt, die auf Tausenden von Websites im Einsatz sind und sowohl die Optimierung an sich als auch das Monitoring ermöglichen. Zu den bekanntesten gehören diese beiden:

Yoast SEO

Wer über WordPress SEO nachdenkt, kommt an dem SEO-Plugin von Yoast kaum vorbei. Es ist sehr weit verbreitet und wird von seinen Entwicklern regelmäßig aktualisiert. Zudem bietet es viele bequeme Funktionen, die dem Webmaster dabei helfen, die Suchmaschinenoptimierung für die Website zu betreuen.

Einige Tipps für die Verwendung von Yoast SEO:

  • Für jede Seite ein Hauptkeyword setzen und die Vorschläge von Yoast befolgen. Gerade, wenn man sich mit SEO noch nicht so gut auskennt, ist das eine große Hilfe.
  • WordPress produziert leider regelmäßig überflüssige Seiten, die man löschen sollte. So wird für jeden Anhang (z. B. ein Bild oder PDF) für gewöhnlich eine neue Unterseite angelegt.
  • Wichtige Inhalte als Cornerstone Content markieren. Dadurch teilt man Google mit, welche Inhalte auf der eigenen Website zentral sind.

The SEO Framework

Wenn mit WordPress SEO bereits Erfahrungen sammeln konnte und die volle Unterstützung durch Yoast SEO nicht mehr benötigt, ist The SEO Framework eine gute Alternative. Zwar bietet das Tool insgesamt weniger unterstützende Funktionen. Jedoch hilft es dabei, sich zu fokussieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Darüber hinaus verbraucht The SEO Framework aufgrund des schlankeren Umfangs an Unterstützungsfunktionen deutlich weniger Ressourcen. So ist The SEO Framework laut Messungen:

  • doppelt bis zehnmal so schnell wie vergleichbare SEO-Plugins für WordPress,
  • im Verbrauch um 175 % bis 260 % ressourcenschonender,
  • im WordPress Backend komplett frei von Werbung.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, The SEO Framework schrittweise zu erweitern, falls man die Grundfunktionen als nicht ausreichend empfindet. Dabei installiert man den Extension-Manager, mit dem sich gezielt einzelne Erweiterungen (Extensions) hinzuschalten lassen, was vielfach kostenlos möglich ist.

Überdies lässt sich mit The SEO Framework die Leistung der WordPress-Website optimieren. Dies gilt zumindest für große Websites; bei kleineren Auftritten kommt es unter Umständen nicht zu einer nennenswerten Steigerung.

Alternative Plugins

Neben Yoast SEO und The SEO Framework gibt es eine Reihe weiterer Plugins, die das WordPress SEO für Google unterstützen:

  1. CMS Tree Page View – Das Plugin zeigt die Baumstruktur einer Website im Backend für eine bessere Übersicht.
  2. WP Rocket – Das Plugin steigert die Leistung einer Website.
  3. Optimus/ShortPixel – Das Plugin unterstützt das Komprimieren von Bilddateien, was die Website schneller macht.
  4. Simple Image Sizes – Mit diesem Plugin kontrolliert man die Größe seiner Bilddateien.
  5. Markup (JSON-LD) structured in schema.org – Dieses Plugin erstellt strukturierte Dateien.
  6. Widget Logic – das Plugin ermöglicht die Kontrolle über alle Widgets einer Website und hilft dabei, Wiederholungen zu vermeiden (Duplicate Content).
  7. Table of Contents Plus – Mithilfe dieses Plugins erstellt man ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis für alle Seiten und Beiträge.
  8. Pages in RSS – Dieses Plugin unterstützt das Erstellen von Blogverzeichniseinträgen, um Deeplinks zu generieren.

Bei der Verwendung von Plugins ist es wichtig, stets zu überprüfen, welche Auswirkungen sie auf die Website haben. Stellt man an der einen oder anderen Stelle einen Fehler fest, kann es sinnvoll sein, die Plugins nacheinander abzuschalten, um zu prüfen, welches Plugin für den Fehler verantwortlich ist. Im Anschluss aktiviert man die problemlosen Plugins wieder.

Aufgrund der Sensibilität sollte man nicht gleich jedes Plugin „blind“ installieren. Es lohnt sich in jedem Fall darauf zu achten, wie ein Plugin bewertet wurde, wann die letzte Aktualisierung erfolgt und ob das Plugin grundsätzlich mit der aktuell installierten Version von WordPress kompatibel ist. All diese Informationen finden sich im Backend von WordPress im Bereich „Plugins“.

4. WordPress SEO: Das Fundament

Ein WordPress SEO-Plugin wie Yoast SEO ist hilfreich, um Unterstützung für gewisse Grundaufgaben und Konfigurationen zu erhalten. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten für WordPress, mit denen man die eigene Website an die Anforderungen von Google & Co. anpassen kann.

Sichtbarkeit für Google & Co.

Google und andere Suchmaschinen folgen bei der Indexierung einem dreistufigen Prozess. Sie durchsuchen das gesamte Internet (Crawling), erstellen Listen von allen Websites (Indexing) und bringen diese Listen schließlich in eine Rangfolge (Ranking).

Wenn man eine kleine, aber wichtige Einstellung nicht vornimmt, verzichtet Google darauf, die Website in den Index aufzunehmen.

Deshalb sollte man unbedingt in die Einstellungen gehen und dort das Häkchen von „Sichtbarkeit für Suchmaschinen“ entfernen, weil man nur dann die Chance hat, in den Google-Suchergebnissen zu erscheinen. Allerdings sollte man diesen Schritt erst dann gehen, wenn die Website fertiggestellt ist.

Sobald die Website später im Google-Index verzeichnet ist, sollte man daran denken, bei allen URL-Änderungen 301-Weiterleitungen einzurichten. Anderenfalls läuft man Gefahr, dass User eine 404-Fehlermeldung angezeigt bekommen, weil die Inhalte nicht gefunden werden können. Und das frustriert den User.

Zudem ist es dem Google-Bot nicht möglich, Seiten zu finden, für die es keine Weiterleitung gibt. Entsprechend unvollständig ist die Website bei Google gelistet, was auf lange Sicht möglicherweise zu einer Abstrafung von Google führen kann. Außerdem fließen „leere Backlinks“ nicht in die Autorität der Website ein, was die Domain-Authority verschlechtert.

Verzeichnisse und Subdomains

Aus der Sicht von Google ist jede Subdomain eine eigene Website, die einzeln in den Index aufgenommen wird und für sich rankt. Außerdem verteilt sich die Autorität auf die einzelnen Subdomains, statt sie für eine einzelne Website zu bündeln.

Eine Subdomain ist eine Domain, die zum Beispiel so aufgebaut sein kann: blog.ihre-url.de. Ein Verzeichnis hingegen erkannt man an dem Schrägstrich; der Aufbau sähe hier wie folgt aus: ihre-urgl.de/blog/

Wenn es um WordPress SEO bzw. allgemein um die Suchmaschinenoptimierung geht, lässt sich im Grunde sagen, dass man zur Verwendung von Verzeichnissen tendieren sollte. Auch eine Umstellung von Subdomains auf Verzeichnisse kann sich lohnen, weil man dadurch häufig einen enormen Traffic-Anstieg erzielt.

Unter dem Strich lässt sich sagen:

Wenn kein wirklich wichtiger Grund dagegen spricht, sollte man immer Verzeichnisse statt Subdomains verwenden. Denn ansonsten verschenkt man die Chance auf eine bessere Ranking-Position.

Die 3 Ws (www)

Die häufig gestellte Frage, ob die „3 W“s am Anfang wichtig sind, lässt sich mit einem Nein beantworten, denn es macht keinen Unterschied, ob vorn „www“ steht oder nicht. Allerdings ist es wichtig, dass man nicht plötzlich wechselt, ohne vorher die entsprechenden Weiterleitungen einzurichten. Deshalb sollte man der Variante bleiben, für die man sich entschieden hat.

Sobald die Entscheidung gefallen ist, sollte man Google direkt über die Google Search Console darüber informieren.

Sicherheitszertifikat – HTTPS/SSL?

Bezogen auf Suchmaschinenoptimierung muss man sagen, dass die Wahl heutzutage nur noch auf SSL fallen kann. Denn Google gibt klar den Weg vor, indem der Browser Chrome in der neuen Version Websites ohne SSL sogar als „nicht sicher“ kennzeichnet. Das wiederum kann beim User negativ aufstoßen und dazu führen, dass er die Seite ignoriert.

Ob HTTPS tatsächlich zu besseren SEO-Ergebnissen führt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Zwar ist HTTPS tatsächlich ein SEO-Faktor, aber auf keinen Fall der entscheidende. Hinzu kommt, dass die meisten Websites mittlerweile HTTPS einsetzen, sodass es kein Abgrenzungspotenzial mehr gibt.

URL-Struktur und Permalinks

Zum Thema URLs und Linkstrukturen im Rahmen von WordPress SEO gibt es einige allgemeine Regeln und Ratschläge, an die man sich halten sollte:

  • Eine URL sollte immer möglichst kurz sein.
  • Hierarchien sollten übersichtlich dargestellt werden, zum Beispiel ihre-url.de/oberthema/unterthema/aktueller-beitrag
  • Die URL sollte schon möglichst viel über den Inhalt der Website verraten (man nennt das „sprechende URLs“)
  • Das Hauptkeyword der Website sollte auch in der URL vorkommen.
  • URLs sollten nur Kleinschreibung enthalten.
  • Einzelne Wörter in einer URL sollten durch Minuszeichen („-„) getrennt sein.

Um die hierfür nötigen Einstellungen vorzunehmen, geht man im Backend von WordPress in das Menü „Einstellungen“ und klickt dort auf „Permalinks“.

Mehrsprachigkeit

Wenn man eine zwei- oder mehrsprachige Website plant, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass dies erheblichen Mehraufwand bedeutet, denn jede Seite der Website muss übersetzt werden. Zudem muss man bei Änderungen im Haupttext auch immer die entsprechenden Änderungen für die anderen Sprachversionen durchführen.

Es empfiehlt sich daher, mit einem Plugin für Mehrsprachigkeit zu arbeiten, wenn man absehen kann, dass die deutsche Sprachversion allein nicht ausreichen wird. Dabei lohnt es sich, einmal einen Blick auf die Plugins Polylang (gratis) und WPML (kostenpflichtig, guter Kundendienst) zu werfen.

Wer eine mehrsprachige Seite aufbaut, sollte auf jeden Fall Verzeichnisse verwenden und nicht Subdomains. Denn anderenfalls landet die gewonnene Autorität auf vielen einzelnen Subdomains und versickert dort wirkungslos.

Außerdem sollte man einen kompetenten Übersetzungsdienst mit der Übersetzung seiner Inhalte betrauen. Denn schon kleinste Abweichungen in Ausdruck, Grammatik oder Rechtschreibung könne beim User zu Irritationen führen. Deshalb lohnt es sich, in einen zertifizierten Übersetzer zu investieren, auch wenn man eventuell mit einer (günstigen) Software liebäugelt.

Sitemap

Eine gute Website hat immer zwei Sitemaps: Eine im XML-Format für die Google Search Console und eine im HTML-Format, auf die im Footer oder im Sockel der Website verlinkt wird. Die XML-Sitemap kann man bequem mithilfe eines SEO-Plugins erstellen, zum Beispiel Yoast SEO, wpSEO oder The SEO Framework.

Sobald die Strategie für WordPress SEO im Wesentlichen fertig und die Website für Google sichtbar ist, sollte man die XML-Sitemap in der Google Search Console einreichen. Dadurch hilft man der Suchmaschine dabei, die Inhalte einzuordnen. Auf der anderen Seite wird sichtbar, wie viele Bilder und Seiten indexiert wurden.

In jedem Fall gilt es zu vermeiden, minderwertigen oder unfertigen Content in der Google Search Console einzureichen. Auch für die Erstellung einer HTML-Sitemap gibt es verschiedene WordPress-Plugins wie WP Realtime Sitemap mit vielen nützlichen Optionen oder Table of Contents Plus.

robots.txt

Bei der robots.txt-Datei handelt es sich um eine Textdatei, mit der ein Webmaster einem Bot (etwa dem Google-Bot) mitteilt, wie er die Seiten einer Website crawlen soll. Sie gehört mit zum Robots-Exclusion-Protokoll (REP), einem Webstandard, der regelt, wie Bots das Web crawlen, auf Inhalte zugreifen, diese indizieren und für Benutzer verfügbar machen.

In einer robots.txt-Datei legt man fest, welche User-Agents eine Website ganz oder teilweise crawlen dürfen. An entsprechender Stelle wird die Crawl-Anweisung „disallow“ („verboten“) oder „allow“ („erlaubt“) gegeben.

Außerdem enthält das REP Direktiven wie Meta-Robots sowie seiten-, unterverzeichnis- und seitenweite Anweisungen, wie Suchmaschinen-Links zu behandeln sind (wie „follow“ oder „nofollow“).

.htaccess

Eine .htaccess-Datei ist eine sogenannte Konfigurationsdatei für Webserver, die mit Apache Web Server-Software arbeiten. Ist eine .htaccess-Datei in einem Verzeichnis gespeichert, das vom Apache Web Server geladen wird, erkennt die Apache Web Server-Software die .htaccess-Datei und führt sie aus.

5. Aufbau einer starken Website

Die Architektur einer Website hat einigen Einfluss darauf, ob sie in Hinblick auf WordPress SEO erfolgreich ist oder nicht. Jedoch wird dieser Bereich der Suchmaschinenoptimierung, die strukturelle OnPage-Optimierung, häufig nicht intensiv genug betrieben. Gleichwohl ist sie durchaus wichtig, denn sie beeinflusst einige Faktoren:

  • Kann Google eine Website gut crawlen oder eher schlecht?
  • Schätzt Google den Content der Seite als wichtig oder eher unwichtig ein?
  • Baut die Seite Relevanz auf oder nicht?

Seite oder Beitrag?

Die Frage, was eine Seite und was ein Beitrag sind, kommt häufig – ebenso wie die Frage, was wichtiger ist. Es gibt einige grundlegende Unterschiede, welche die Orientierung erleichtern:

  • Beiträge sind chronologisch angeordnet.
  • Seiten sind hierarchisch geordnet.
  • Nur Beiträge haben Kategorien, Tags und Archive.
  • Im RSS-Feed kommen Seiten nicht vor.
  • Seiten ermöglichen es, die gesamte URL nach Belieben festzulegen.
  • Nur Seiten können zur Startseite gemacht werden.

Daraus ergeben sich Ableitungen für die Praxis beim Aufbau der Seite. Denn wenn man beispielsweise Landingpages benötigt, legt man sie als Seiten an. Auf der anderen Seiten verwendet man für einen Ratgeber oder einen Blog grundsätzlich Beiträge. In Bezug auf WordPress SEO macht es allerdings keinen Unterschied, ob die Inhalte in einer Seite oder einem Beitrag hinterlegt sind.

Tags und Kategorien

Es gibt verschiedene Arten von WordPress-Kategorien, wobei der Zweck von Kategorien darin besteht, verschiedene Beiträge auf einer Seite sinnvoll und thematisch zu sortieren. Denn durch die Strukturierung finden sich User besser und schneller zurecht. Deshalb kann man Kategorien auch als eine Art Inhaltsverzeichnis eines Blogs bezeichnen.

Ziel ist es, dem User einen guten Überblick darüber zu geben, worum es geht. Denn auf diese Weise kann er schnell herausfinden, welche Beiträge für ihn interessant sind. Der Aufbau von Kategorien ist hierarchisch organisiert, zudem kann es auch Unterkategorien geben.

WordPress-Tags wiederum nutzt man, um bestimmte Aspekte von Beiträgen zu kennzeichnen. Auch hier geht es darum, dem User die Orientierung zu erleichtern. Verwendet man beispielsweise ein Tag für mehrere Beiträge, weil es inhaltliche Gemeinsamkeiten gibt, dann ist diese thematische Verbindung für den Nutzer leicht zu erkennen. Vor allem in Blogs ist dies hilfreich.

Breadcrumbs

Eine „Breadcrumb“, manchmal auch als „Breadcrumb Trail“ bezeichnet, ist eine Form der sekundären Navigationsmethode, die den aktuellen Standort des Benutzers auf einer Website anzeigt. Breadcrumbs finden sich typischerweise auf Websites mit vielen hierarchisch organisierten Inhalten.

Man erkennt Breadcrumbs auf einer Website als horizontal angeordnete Textlinks, die in ihrer einfachsten Form durch das „Größer als“- oder ein Pfeil-Symbol getrennt sind. Das Symbol bezeichnet die Ebene der Seite im Verhältnis zu den daneben liegenden Seitenlinks.

Eine Breadcrumb erhöht die vertikale Verlinkung Ihrer Website, wodurch die Website besser crawlbar ist, was wiederum vom Google-Bot honoriert wird. In der Regel sind Breadcrumbs bereits im WordPress-Theme integriert. Falls nicht, kann man auf die Yoast SEO-Funktion zurückgreifen. Informationen hierzu findet man auf der Website von Yoast.

Informationsarchitektur/Siloing

Siloing bezeichnet das Konzept der Organisation von Material auf einer Website in verschiedene Bereiche. Ein Silo gruppiert themen- oder fachspezifische Inhalten auf der Website, ähnlich der Organisation eines Buchs anhand von Kapiteln.

Der Grund für diese Kategorisierung ist, dass Suchmaschinen die Bedeutung von „Schlüsselwörtern“ innerhalb ihres Indexes zuerst auf der Grundlage der spezifischen Seite zuordnen, dann auf der Grundlage der restlichen unterstützenden Informationen und wie diese verlinkt sind.

Seiten, die eine hohe thematische Relevanz für das Keyword haben und gleichzeitig andere Facetten des Themas abdecken, werden als unterstützende Inhalte bezeichnet.

Das Prinzip einer gut gerankten Website ist, dass sie wie eine wissenschaftliche Arbeit organisiert sein sollte. Zu einer Dissertation gehören etwa ein klar erkennbarer Titel, ein Abstract, ein Inhaltsverzeichnis und ein Inhalt, der das Gesamtkonzept der Dissertation untermauert. Referenzen und Fußnoten helfen, den Zusammenhang zu verdeutlichen.

Die Basis für Ihren Erfolg ist die Keyword-Recherche

Der sicherste und zuverlässigste Weg, Ihr WordPress SEO zu verbessern, ist die systematische Abdeckung von Schlüsselwörtern mit Inhalten, die auf die Suchabsicht zugeschnitten sind. Entsprechend hilfreich ist eine umfangreiche Keyword-Recherche, aus der sich die Seitenstruktur (wichtig: Siloing nicht vergessen) sowie die gewünschten Inhalte und Seiten/Beiträge ergeben.

SEO-freundlichen Text schreiben

Wie man einen effektiven SEO-Text schreibt, ist eine der am häufigsten gestellten Fragen, wenn es um WordPress SEO geht. Und die Antwort darauf ist einen eigenen Beitrag wert, den Sie hier finden. So viel vorab: Auch wenn Sie anderes gehört haben – die Keyword-Dichte ist vernachlässigbar.

Überschriften in HTML

Das Prinzip der HTML-Überschriften ist im Grunde einfach zu verstehen, dennoch stößt man immer wieder auf eine fehlerhafte Umsetzung. Dabei funktionieren HTML-Überschriften genauso wie Word-Überschriften:

  • Es darf nur eine einzige H1 geben, die Hauptüberschrift.
  • Die verschiedenen Überschriften von H1 bis H6 sind in einer hierarchischen Reihenfolge angeordnet.

Wenn wir über WordPress SEO sprechen, müssen auch die folgenden Hinweise beachtet werden:

  • Das Hauptkeyword muss in der H1 enthalten sein.
  • Mindestens eine H2 sollte den Hauptbegriff enthalten.
  • Die Überschriften erleichtern dem Nutzer das Auffinden des gesuchten Begriffs.
  • Die Struktur der Überschrift sollte sinnvoll sein und inhaltlich immer dem folgenden Text entsprechen.

SEO-Plugins bieten Google Snippets und andere Optimierungsempfehlungen

Durch SEO-Plugins wie Yoast SEO und The SEO Framework bekommt man Feedback zu seinen SEO-Texten und zur Keyword-Optimierung. Wichtig sind zwei Faustregeln:

Hauptbegriff: Das ist das Keyword, für das die Seite an erster Stelle ranken soll. Das Suchvolumen für diesen Begriff sollte idealerweise hoch sein, zudem sollte es relevant in Bezug auf die Inhalte der Website beziehungsweise auf den Hintergrund des Unternehmens sein.

Zusätzliche Keywords: Ein sekundäres Keyword ist meist eine Verfeinerung des primären Begriffs. Wenn WordPress SEO das primäre Keyword ist, wäre zum Beispiel WordPress SEO Plugins ein sekundäres Keyword.

Außerdem ist es möglich, dass das sekundäre Keyword ein Unterthema des Hauptkeywords ist. Der einfachste Weg, um zu erkennen, ob es an der Zeit ist, eine separate Seite für ein sekundäres Keyword zu entwickeln, ist ein Blick auf die Suchergebnisse.

WordPress SEO: Hauptkeywords und sekundäre Keywords verwenden

An die folgenden Regeln für WordPress SEO kann man sich in Bezug auf Hauptkeywords und Secondary Keywords halten:

Das Hauptkeyword sollte im Title-Tag, in der Meta-Description, in der H1, in mindestens einer H2, in der URL, als Dateiname des ersten Bildes, im ersten Bild als Alt-Attribut sowie in den ersten 100 Wörtern der betreffenden Seite im Text platziert sein.

Das sekundäre Keyword sollte in mindestens einer H2, im Text, als Dateinamen der zusätzlichen Bilder sowie in den Alt- und Title-Attributen der anderen Bilder platziert sein.

Der erste Online-Berührungspunkt eines Nutzers mit Ihrem Unternehmen ist das Google Snippet. An dieser Stelle entscheidet er, ob er Ihre Website besucht, indem er auf Ihr Suchergebnis klickt oder nicht.

Das bedeutet, dass Sie sich die Mühe machen sollten, das ideale Google Snippet für Ihre Website beziehungsweise für Ihre Unterseiten oder Beiträge zu erstellen. Auch hierbei kann man sich Unterstützung holen, so ist etwa der Sistrix SERP Snippet Generator ein nützliches Tool zur Snippet-Optimierung.

Mit einem guten Google Snippet können Sie schnell Ihre Klickrate erhöhen und mehr Besucher anziehen. Außerdem ist die Klickrate für Google ein wichtiger Ranking-Faktor.

Deshalb sollten Sie Ihren Title Tag und Ihre Meta-Description nicht nur auf Ihre Keywords optimieren, sondern auch elegant gestalten, damit Ihre Google Snippets in den Suchergebnissen angeklickt werden.

WordPress SEO für Bilder

Wenn Sie wollen, dass Ihre Fotos in der Google-Bildersuche weit oben erscheinen, ist Bilder-SEO essenziell. Wenn es Ihnen vor allem darum geht, Inhalte anhand von Fotos oder Zeichnungen zu präsentieren, sollten eine hohe Platzierung in der Bildersuche anstreben, insbesondere für visuelle Kategorien wie Möbel, Mode und Fotografie.

Bei der Optimierung von Bildern befasst man sich mit dem Dateinamen, eventuell einer Bildunterschrift, dem Title-Tag sowie dem Alt-Tag. Denn Google ist nicht in der Lage, Texte in Fotos zu lesen, weshalb man der Suchmaschine die entsprechenden Informationen anbieten sollte.

Bei der Umsetzung ist zu beachten, dass das Hauptkeyword dem Dateinamen des ersten Bildes entspricht. Außerdem sollte man bei der Benennung von Dateien das Trennzeichen „-“ verwenden, um einzelne Wörter im Dateinamen voneinander zu trennen.

Überdies sollte man das Hauptkeyword als Alt-Tag für das erste Bild verwenden und es auch im Title-Tag des ersten Bildes platzieren. Zudem sollte, wenn es die Darstellung erlaubt, die Bildunterschrift des ersten Bildes das Hauptkeyword enthalten und als Satz geschrieben sein.

In den weiteren Bildern der Seite kommen die sekundären Schlüsselwörter zum Einsatz.

Gestaltung und Optimierung von Inhalten

Wenn man den Text für eine Seite erstellt hat, gibt es noch einige Dinge zu erledigen. Beispielsweise sollte man Bilder und Videos zur sinnhaften Ergänzung des Textes einsetzen. Außerdem ist die Formatierung ist ein wichtiger Bestandteil des Content-Designs, da sie die Lesbarkeit eines Artikels beeinflusst.

Jedoch wird das Content-Design häufig vernachlässigt, was bedauerlich ist, denn ein ansprechendes Design kann die Lesbarkeit, die Benutzerfreundlichkeit und folglich das Engagement der Benutzer erhöhen. Auch dies ist im Rahmen von WordPress SEO wichtig.

Richtlinien für die Erstellung grundlegender Inhalte beim WordPress SEO

  • Alle 150 bis 300 Wörter erscheint eine Zwischenüberschrift, die es dem Leser ermöglicht, das Material leicht zu überfliegen und ein nützliches Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken zu erstellen.
  • Auf einem Standard-Desktop-PC sind Diagramme auf fünf Zeilen begrenzt.
  • Bilder und Videos dienen der Auflockerung des Textes.
  • Wichtige Aussagen von besonderer Relevanz sind in Kästchen farblich hervorgehoben.
  • Zu jedem Bild im Text gibt es eine Bildunterschrift.
  • Schwerpunkte oder Fachwörter sind gefettet.

WordPress-Plugins, die das Erstellen von SEO-freundlichen Inhalten erleichtern, sind unter anderem Ultimate Shortcode, ein Plugin mit über 100 verschiedenen Formatierungs-Widgets, die man individuell anpassen kann oder Table of Contents Plus, ein WordPress-Plugin für die automatische Erstellung von Inhaltsverzeichnissen für Artikel.

Verlinkung

Interne Hyperlinks

Die interne Verlinkung sorgt nicht nur dafür, dass die Nutzer länger auf Ihrer Website bleiben und so die Verweildauer erhöhen. Sie helfen auch Google dabei, festzustellen, welche Seiten für Sie am wichtigsten sind und für welche Keywords sie ranken sollten.

Externe Hyperlinks

Externe Links sind Links, die von Ihrer eigenen Website zu einer anderen führen. Es ist eine gängige Praxis im Internet, Links zu nützlichen Ressourcen und zusätzlichen Inhalten einzubinden. In diesem Zusammenhang ist das nofollow-Linkattribut von einiger Bedeutung.

Was ist die Bedeutung von nofollow?

Durch das Hinzufügen von rel=“nofollow“ zu einem Hyperlink gibt eine Seite an, dass das Ziel des Hyperlinks von Suchmaschinen, die Webseiten nach Links analysieren (z. B. Googles PageRank-Algorithmus), nicht weiter gewichtet oder bewertet werden soll.

Viele Webmaster, vor allem in Deutschland, scheuen sich davor, auf andere Webseiten zu verlinken, weil sie glauben, dass sie dadurch abgestraft werden könnten, was jedoch nicht der Realität entspricht.

Zwar kann man sich von Google eine Abstrafung einhandeln, falls man manipulative Ankertexte nutzt (nur mit dem Hauptkeyword) und übermäßig auf andere Websites verlinkt, um seinen Google-Rank zu erhöhen. Allerdings ist ein Verweis auf thematisch passende Seiten wertvoll für den Nutzer.

Tatsächlich verbessert die Verlinkung auf starke Inhalte und relevante Verbindungen im Web das eigene Ranking. Deshalb sollte an das nofollow-Attribut nur dann verwenden, wenn man sich über die Seriosität des Linkziels unsicher ist.

6. SEO mit WordPress: Die Feinheiten

SEO für mobile Geräte

Seit dem 26. März 2018 setzt Google die Mobile-First-Indexierung ein. Das bedeutet, dass Google die mobile Version Ihrer Website crawlt, indexiert und bevorzugt rankt. Früher stand dagegen die Desktop-Version im Vordergrund. In Anbetracht der Entwicklung des globalen Surfverhaltens zugunsten mobiler Endgeräte war dies jedoch ein sinnvoller Schritt.

Das Mobile Speed Update, das langsame mobile Websites bestraft, wurde am 9. Juli 2018 ausgerollt. Weil Google großen Wert auf ein mobilfreundliches Website-Design legt, sollte man neben dem Thema Mobile SEO auch auf eine gute mobile Version seiner WordPress-Website achten.

Um festzustellen, ob die eigene Website „mobile-friendly“ ist, kann man auf der entsprechenden Seite von Google einen Test durchführen. Zudem sollte man die Ladezeit seiner mobilen Website überprüfen, was ebenfalls über eine von Google zur Verfügung gestellte Website möglich ist.

Zu guter Letzt gibt Ihnen Google unter PageSpeed Insights nützliche Hinweise, wie Sie Ihre WordPress-Ladezeiten beschleunigen können.

Reduzieren Sie die Ladezeit von WordPress

Schon seit geraumer Zeit ist die Ladezeit ein Ranking-Element, was Sinn ergibt, weil Google immer das Erlebnis für den Website-Besucher in den Vordergrund stellt. Deshalb sollte man beim WordPress SEO ein professionelles Tool wie http://www.webpagetest.org/ nutzen, um die Ladezeit seiner Website zu überprüfen.

Hier sind die wichtigsten Punkte, die dabei helfen, die Ladezeiten von WordPress zu reduzieren:

  • Nutzen Sie das Browser-Caching.
  • Aktivieren Sie die Dateikomprimierung.
  • Optimieren Sie CSS und JavaScript.
  • Optimieren Sie Ihre Bilder.
  • Reduzieren Sie die Anzahl der http-Anfragen.

Mit WP Rocket, einem Premium-Plugin für WordPress-Nutzer, ist dies schnell und bequem zu erreichen. Überdies gibt es einige geeignete Plugins zur Bildkomprimierung, wie Optimus, ShortPixel und Imagify.

Grundsätzlich kann man alle WordPress-Einstellungen auch manuell vornehmen, indem man sein Theme bereinigt oder wichtigen Code zur .htaccess hinzufügt. Doch gerade als Anfänger tut man sich oftmals leichter, wenn man hierfür die Unterstützung der diversen Plugins nutzt.

Strukturierte Daten/Markup für Schemas

Strukturierte Daten dienen, vereinfacht ausgedrückt, dazu, Inhalte auf Ihrer Website so zu organisieren, dass Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo sie besser verstehen können. Dadurch können die Inhalte einfacher verarbeitet und in den Ergebnissen dargestellt werden, sodass der Benutzer schneller zu den gewünschten Informationen gelangt.

Auch für die Implementierung strukturierte Daten im JSON-LD-Format kann man auf Plugins zurückgreifen. Überdies findet sich diese Möglichkeit für Schema Markups in den SEO-Plugins von Yoast oder The SEO Framework.

Der Aufbau von Links

Auch wenn man den Leitfaden für WordPress SEO durchgearbeitet hat, kann es passieren, dass die eigene Website nicht gut rankt. Nämlich dann, wenn es der Seite an Autorität fehlt. Diese gewinnt man, indem man sogenannte Backlinks erhält.

Bei Backlinks handelt es sich Hyperlinks von anderen Websites zu der eigene. Je nach Autorität der linkgebenden Website und je nachdem, wie relevant die dortigen Inhalte für die eigene Website sind, beeinflussen Backlinks das Google-Ergebnis.

Wenn Sie die Ratschläge in diesem Beitrag zu WordPress SEO befolgen, verfügen Sie über solides WordPress-SEO-Set-up, bei dem Ihre Inhalte Keyword-optimiert und für Ihre Besucher durchdacht aufbereitet sind.

Nun geht es darum, dranzubleiben und den Content regelmäßig zu pflegen, neue hochwertige Inhalte hinzuzufügen, die Leistung zu überwachen und Backlinks zu generieren. Auch wenn Sie die Grundlagen geschaffen haben und über ein starkes Linkprofil verfügen, sollten Sie Ihre Inhalte und die Benutzerfreundlichkeit weiterhin überwachen.